Radfahrerhorror (war: Städtebauliecher Einfluss des Straßenbahnausbaus)
Von: Ingo Keck (tonne@ingokeck.de) [Profil]
Datum: 21.05.2008 08:28
Message-ID: <1iha6yv.iuykr014sg5msN%tonne@ingokeck.de>
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Oliver Lemke <o.lemke@tu-bs.de> wrote: [...] > Konkret geht es um die Kasseler Fuldatalstraße, die komplett umgestaltet > wurde und sich nun für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber für > ÖV-Nutzer, Radfahrer und Fußgänger in einem sehr viel besseren Zustand > befindet, als vorher: > > <http://www.tram-kassel.de/bericht/fuldatalstr/20080424/ful080424_f.htm> Na super. Wo man vorher als Radfahrer problemlos im Verkehr mitschwimmen konnte und auch offensichtlich die Bahn nicht störte weil sie mittig geführt wurde, wird man jetzt als Radfahrer gezwungen, auf verschwenkte, mit Pfosten verstellte, und von Fußgängern zu passierende (benutzungspflichtige) Radwege zu fahren. Besonders übel erscheint mir die einspurige Rennstrecke mit Radstreifen, wo der Verkehr dazu erzogen, ja quasi gezwungen wird, zu Radfahrern keinen Sicherheitsabstand zu halten. Und gleichzeitig erzieht man die Radfahrer dazu, keinen Sicherheitsabstand zu parkenden Autos zu halten. (C039064) =:-( Ich frage mich warum Du es für die Straßenbahn als Besserung empfindest, wenn sie nicht so oft verschwenkt wird und Hindernisse entfernt werden, gleichzeitig aber für den Radverkehr das genaue Gegenteil als "Besserung" bezeichnest. Wie auch immer, alle Beispiele könnte man für den Radverkehr sofort verbessern, würde man die Streifenmarkierungen entfernen und die Radweg zu Gehwegen umwidmen. xpost & fup2: de.rec.fahrrad. Ingo.[ Auf dieses Posting antworten ]
