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Re: Sicherheitsluecke: 200 Bahnuebergaenge betroffen

Von: Harald Plontke (news@plontke.de) [Profil]
Datum: 16.05.2007 22:25
Message-ID: <f2fpcq$sas$01$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.etc.bahn.misc
Hallo,

>Das Eisenbahn-Bundesamt hat nach Vorfällen, bei denen sich Schranken zu
>früh geöffnet haben, eine sofortige Sicherung oder Sperrung von rund 200
>betroffenen Bahnübergängen in Deutschland angeordnet. Anlass seien zwei

das ist doch alter Kaffee :-) in den frühen 90-ern wohnte ich an einem
Bahnübergang (Im Loh) zwischen Langen(Hess) und Egelsbach, wo abgesehen
davon, dass die Schranken ohne Zug oft 10 Minuten zu waren, diese sich vor
allem bei langsam fahrenden Güterzügen des öfteren während des
Passieren des
Zuges öffneten. Ich hatte auch schon ein Erlebnis, dass ich einmal nachts
bei einem Blick nach links ein ziemlich nahes Lichtdreieck einer Lokomotive
sah und nach meinem Halt die Schranke dann zwar zuging, der Zug aber wenige
Sekunden danach, zwar mit langsamer Fahrt, aber doch gleich durchfuhr. Der
Bahnübergang wurde dann im Zuge des S-Bahnbaus durch eine Unterführung
ersetzt.

Aber jetzt wohne ich in Norddeutschland, wo es auch nicht besser ist:
Schranke auf, aber Gegenzug kommt rumms! (vor ein paar Jahren an der
Marschbahn im Raum Stedesand/Bargum) plus diverse Unfälle, die immer mal
wieder in der Zeitung gemeldet werden. Ich schaue jedenfalls vor dem
Überqueren eines BÜ immer nach, ob ein Zug kommt.

Grüsse,

Harald



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