Re: Fahrwiderstaende Gueterzuege
Von: Knud Schlotfeld (ks-usenet@gmx.de) [Profil]
Datum: 05.10.2008 19:35
Message-ID: <48e8f9d7$0$6585$9b4e6d93@newsspool4.arcor-online.net>
Newsgroup: de.etc.bahn.eisenbahntechnik
Datum: 05.10.2008 19:35
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Newsgroup: de.etc.bahn.eisenbahntechnik
/ingrid > ich versuche gerade mal mit meinen bescheidenen > Mitteln die Fahrt von Güterzügen abzuschätzen. > > Also wie viel Leistung braucht man für > konstante Fahrt? Wie schnell beschleunigt ein Zug > bei welcher Zugkraft? > > Berücksichtigen möchte ich den Rollwiderstand, > (Gefunden Werte zwischen 0,001 und 0,002 kN je Tonne) Da ist schon mal ein Faktor zehn drin. Ein bis zwei Promille sind 10 bis 20 N je Tonne Zuggewicht. Für den 1800 t Zug also 18 bis 36 kN. > ggf die Steigung > (0,001 kN/t und Promille Steigung) Da auch. Also 0,01 kN/t, für den Zug 18 kN je Promille Steigung. > und den Luftwiderstand. Bei Wikipedia findet man: F(luft) = Dichte(Luft)/2 * Cw * A * v². Mit der Dichte von Luft von 1,2 kg/m³, einem Querschnitt von 10 m² und 80 km/h = 22,22 m/s erhält man 20,7 kN. (Ist der Cw-Wert von 7 für so einen Güterzug realistisch?) Macht also bei maximal zwei Promille Steigung 93 kN Fahrwiderstand. Die Lok muß ALSO 2067 kW auf die Strecke bringen. > Im Netz findet man häufig den Pauschalwert von > 4 % für einen 1800 t-Güterzug. Das wären 72 t entsprechend 700 kN. Das erfordert also für die Beharrungsfahrt eher drei moderne Loks, die gut 15 MW leisten. Führt zur Frage, wie schwer so ein Zug im Flachland werden kann. > Denkfehler wo? Gruß Knud[ Auf dieses Posting antworten ]
