Re: Schraubenkupplung im Einzelwagenverkehr ersetzen
Von: Mathias Bölckow (usenet02.nospam@mathias-boelckow.de) [Profil]
Datum: 31.08.2008 21:09
Message-ID: <17jjy773pd3y8.1uv077x680o4g$.dlg@40tude.net>
Newsgroup: de.etc.bahn.eisenbahntechnik
Datum: 31.08.2008 21:09
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Newsgroup: de.etc.bahn.eisenbahntechnik
Am Sun, 31 Aug 2008 08:21:06 +0200 schrieb Lüko Willms: > Am Sat, 30 Aug 2008 23:04:29 UTC, schrieb Christoph Schmitz > <christoph.schmitz2@post.rwth-aachen.de> auf > de.etc.bahn.eisenbahntechnik : > >>>> <http://www.cargocap.de/content/bau-des-rohrleitungsnetzes> >>> "Während im Untergrund eine neue Infrastruktur entsteht, bleibt an der >>> Oberfläche alles in Bewegung. Keine Großbaustelle stört den >>> oberirdischen Verkehr. Möglich wird dies durch den unterirdischen >>> Rohrvortrieb. >> >> Schreiben kann man viel. Wie das in der Praxis aussieht, kann >> man in Koeln derzeit recht gut bewundern: >> http://www.nord-sued-stadtbahn.de/ -> Webcams > > Da werden Röhren für Normalspurfahrzeuge gebaut, mit Zugängen für > Personenbahnhöfe... die Röhren für die Cargocapper haben (sollen > haben) einen Durchmesser von nur 1,6 Meter. Also in der Größenordnung > von einem Abwassersammelkanal. Da muss man sich natürlich fragen, ob die Stadtentwässerung in Hamburg, die seit rund 2 Jahrzehnten die teilweise 150 Jahre alten Hauptsammler ersetzt, ihren Job nicht versteht, oder ob der gute Prof. das alles etwas einfach darstellt. Die Abbildung in <http://www.cargocap.de/content/was-ist-cargocap> lässt jedenfalls vermuten, dass er eher in den 1980er Jahren bebaute Äcker im Sinn hat, als reale Innenstädte. Ich höre hier jedenfalls bei ähnlichen Projekten oft, dass man erst mal zur Probe ein großes Loch gemacht hat und dabei festgestellt hat, dass die bekannten Leitungen etwas anders liegen als dokumentiert, dann noch einige andere Leitungen gefunden worden, einiges baufällig ist und der Kampfmittelräumdienst eine Fliegerbombe entschärfen musste und noch einige im Grabungsbereich des Projektes vermutet. Zudem müssen diverse Leitungen neu gelegt werden und eine Altlast saniert werden. Versteh mich nicht falsch, so ein automatisierter Schildvortrieb ist schon was feines, wenn der Untergrund halbwegs sauber ist. Aber das ist gerade in den für das Projekt besonders interessanten Innenstädten nicht gegeben. -- Gruß, Mathias Bölckow http://www.mathias-boelckow.de[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Christoph Schmitz (31.08.2008 21:39)
- Mathias Bölckow (01.09.2008 20:21)
- frank paulsen (01.09.2008 21:32)
- Christoph Schmitz (01.09.2008 22:34)
- Valentin Brueckel (31.08.2008 21:53)
- Christoph Schmitz (31.08.2008 22:07)
- Valentin Brueckel (31.08.2008 22:30)
