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Stabilität von iSCSI

Von: Sven Hartge (sh-078@svenhartge.de) [Profil]
Datum: 23.08.2007 01:40
Message-ID: <64bl61f6ebv8@mids.svenhartge.de>
Followup-to: de.comp.os.unix.linux.misc
Newsgroup: de.comp.virtualisierung de.comp.os.unix.linux.misc
[XPost und Fup2 passend]

Hallo.

Ich bin derzeit am Evaluieren der Nutzung eines iSCSI-basierten SANs für
meine Xen-Hosts.

Bisher versuchte ich mich an drbd8+ocfs, aber die Erfahrungen war nicht
sehr gut, außerdem läuft es nur immer zwischen zwei Host.

Ein FibreChannel-SAN kommt aus Kosten und Infrastruktur-Gründen nicht in
Frage, das nächstbeste ist damit iSCSI.

Wie sieht es damit aus? Stabilität? Durchsatz? Empfehlungen für Geräte?

Meine minimalen Tests mit open-iscsi im Userland auf einem 2.6.18.8er
Kernel gegen ein iscsi-enterprise-target verliefen recht
vielversprechend und ich konnte meine 100MBit-Netzkarte ohne Probleme
vollständig damit sättigen.

Natürlich soll im Endeffekt das ganze nicht gegen mein
Haus-und-Hof-iSCSI-Target laufen, sondern gegen ein redundanten
professionelles Target. Was nimmt man da am besten, wenn man nicht
unbedingt über 50kEUR ausgeben will/kann/darf?

Und sollte ich einen Hardware-iSCSI-Kontroller nutzen? (qla4xxx oder so
heißen die wohl). Ich will ja nicht davon booten, die Xen-Hosts haben
selbst lokale Platten, lediglich die Domänen sollten dann via iSCSI
exportierte Devices haben.

(Nebenbemerkung als iSCSI-Neuling: Die persistenten Device-Files sind ja
echt der Hammer:
/dev/disk/by-path/ip-192.168.192.45:3260-iscsi-iqn.1995-04.de.fh-giessen:skuld.xen-iscsi.t
est1-lun-0-part1)

S°

[XPost und Fup2 passend]

--
Sven Hartge -- professioneller Unix-Geek
Meine Gedanken im Netz: http://www.svenhartge.de/

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