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Re: Oberfläche für GnuPG?

Von: Ertugrul Soeylemez (do-not-spam-me@ertes.de) [Profil]
Datum: 13.11.2007 07:25
Message-ID: <20071113072543.04abe1f2@ertes.de>
Newsgroup: de.comp.security.misc
Arno Welzel wrote:

> > In anderen Systemen gibt es $HOME, und du hast auf nichts anderes
> > Zugriff.  Das macht es viel leichter, weil du einfach dieses eine
> > Verzeichnis sicherst und damit alles hast (wenn man von Crontabs
> > u.ä. absieht).
>
> Das gibt es auch in Windows (Umgebungsvariablen HOMEPATH, USERPROFILE
> etc.) - nur halten sich leider nicht alle Entwickler dran.

Das kann man ihnen auch gar nicht übelnehmen.  Wo der Entwickler eine
Wahl hat, wird er den für ihn bequemsten Weg gehen, oder zumindest ein
en
einigermaßen bequemen.  Man muss auch bedenken, dass viele berufliche
Programmierer unter Stress arbeiten.

Die Windows-APIs sind -- und das weiß ich aus eigener schmerzhafter
Erfahrung -- sehr anstrengend.  Deswegen, muss ich zugeben, habe ich
auch lieber in Dateien geschrieben als in die Registry.  Allerdings
waren meine Programme eher kleine Helferlein und nie für die Auße
nwelt
gedacht, daher ist das in Ordnung.

In anderen Systemen sind die APIs in der Regel wesentlich
entwicklerfreundlicher, und dem Entwickler wird keine allzu große Wahl
geboten.  Obwohl ich, wenn ich mir `ls -A' ansehe, nicht sagen kann,
dass in meinem Home-Verzeichnis unter Linux Ordnung herrscht, halten
sich die Entwickler doch zumindest an die Konvention, dass sie dort ein
verstecktes Verzeichnis oder eine versteckte Datei erstellen, und dass
alle Konfigurationsdaten in eben diesem/dieser landen.

Außer Konfigurationsbibliotheken zu benutzen, die im Wesentlichen das
Gleiche tun, aber entwickler- und benutzerfreundlicher sind, hat der
Entwickler hier ohnehin keine besonders große Auswahl.


MfG,
Ertugrul Söylemez.


--
Security is the one concept, which makes things in your life stay as
they are.  Otto is a man, who is afraid of changes in his life; so
naturally he does not employ security.

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