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Winbind, nscd, solaris 10, nscd.conf, group, passwd

Von: Pierre B. (pierre@starcumulus.owl.de) [Profil]
Datum: 14.07.2009 08:37
Message-ID: <h3h87m$abi$1@pb-owl.de>
Newsgroup: de.comp.os.unix.networking.samba
Hallo,

Einsatz: Solaris 10 auf M9000 (12 x Dualcore UltraSparc64 VI), Samba 3.0.28 mit
Winbindd und Anbindung an Domäne mit 3 DC.

Laut etlicher Google Treffer ist bei Einsatz von Samba generell der NSCD
abzuschalten. Hintergrund ist, das Probleme wegen des "Doppelcachens" durch
den winbindd und dem nscd bei Abfragen entstehen können.

Ich habe aber auch Informationen gefunden das der windbindd nur group und
passwd-Abfragen cached.

Die entsprechenden Einstellungen die in der nsswitch.conf einzutragen sind,
nämlich das winbindd für groups und passwd
hinzugefügt wird, aber für alle
anderen Dienste so bleiben wie Sie sind scheint mir das zu bestätigen.

Der NSCD in Solaris 10 kann aber nun über die /etc/nscd.conf sehr fein
eingestellt werden. So sind nicht nur für alle gecachten Dienste (und das
ist
nicht nur passwd und groups) die Cachezeiten und -nichtzeiten einzustellen, man
kann auch das cachen von einzelnen Diensten ganz abstellen.

Aus der Information, interpretiere ich nun, dass es ausreichen sollte, den nscd
so zu konfigurieren, das nur die Dienste passwd und groups abgeschaltet werden.

Da der Server haufenweise Nameservice- und weitere Abfrage erstellt, die
ebenfalls über nscd gecached werden, möchte ich vermeiden,
mehr abzuschalten als
unbedingt notwendig ist.

Was meint Ihr? Hat das jemand von Euch schon in Betrieb? Seht Ihr Probleme, die
ich hier nicht bedacht habe?

Ich wollte niemanden mit Konfigurationsdetails erschlagen, daher habe ich meine
Frage erstmal allgemein gehalten. Notfalls liefere ich Sie nach, wenn jemand ein
Beispiel benötigt.

MfG...
Pierre B.

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