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DoS per Mail-Abfragen

Von: Helmut Hullen (helmut@hullen.de) [Profil]
Datum: 25.10.2009 16:38
Message-ID: <BBXRw47ESsB@helmuthullen.individual.de>
Newsgroup: de.comp.os.unix.networking.misc
Hallo alle miteinander,

einer meiner Kollegen an einer Nachbarschule hat seit einigen Tagen das
Problem, dass sein Linux-Server (an dem die ganze Schule - ausser der
Verwaltung - hängt) anscheinend von draussen mit Anfragen zu/wegen Mail
bombardiert wird; direktes Indiz (so seine Mitteilung auf dem Flur) war
"irgendwas mit Cyrus".

Die Schule hat 3 URLs; einer der URLs wurde in der Zwischenzeit per
Firewall (wie auch immer) abgesichert, der Wegelagerer hat sich jetzt
auf die beiden anderen umorientiert.

Bei (grundsätzlich vergleichbaren) SSH-Scannern arbeite ich gern mit
einer "iptables"-Regel, die inzwischen auch von der c't propagiert wird:

<http://www.heise.de/security/SSH-vor-Brute-Force-Angriffen-
schuetzen--/artikel/142155/3>

Da zieht aber der Scanner bisher stets zur nächsten Adresse weiter, wenn
mein System ihn geblockt hat; damit ist in diesem Fall wohl nicht zu
rechnen; sieht eher so aus, als ob dieser Wegelagerer sich speziell um
diese eine Schule kümmert.

Um Forensik und Strafrecht will ich mich in diesem Fall noch nicht
kümmern - "dat krieje mer später" ...

Gibt es ein simples Verfahren, das (ähnlich oder genauso wie das o.ä.
c't-Verfahren) auch (z.B.) bei mehr als 4 E-Mail-Zugriffen in 60
Sekunden a) dichtmacht und b) die Adresse des Anrufers
zwischenspeichert?

Als Mailserver dürfte "postfix" laufen, aber da bin ich mir nicht sicher
(und ich weiss auch nicht so recht, ob das in diesem Zusammenhang
wichtig ist).

Viele Gruesse
Helmut

"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".


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