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Re: Linux und NAT Loopback

Von: Oliver Schad (nospam.spam.entfernen@oschad.de) [Profil]
Datum: 29.09.2008 12:02
Message-ID: <6kbndqF70pj4U1@mid.dfncis.de>
Newsgroup: de.comp.os.unix.networking.misc
Peter Mairhofer schrieb:

> Oliver Schad schrieb:
>> Soweit ich mich erinnere passiert folgendes: Linux schickt ein
>> ICMP-Redirect bei sowas. D.h. die interne Station benutzt dann nicht
>> den Router, sondern adressiert direkt die Empfangsstation.
>>
>> Die Empfangsstation wiederum kann nicht erkennen, dass ein
>> ICMP-Redirect gesendet wurde, d.h. adressiert die ursprünglich
>> sendende Station ebenso direkt.
>
> Ja, so wäre es natürlich optimal. Aber das passiert nicht. (mit
> tcpdump wird auch nichts angezeigt). Wieso auch? Die ICMP Meldungen
> werden doch eher aufgrund von Daten der Routingtabelle verschickt und
> (i.d.R.) nicht über iptables Regeln.

Nein, Netfilter macht das.

>> D.h. deine Umschreiberei funktioniert nur für das DNAT, die
>> SNAT-Regel sollte niemals durchlaufen werden.
>
> Doch wird sie aber.
>
> Verwende ich nur das DNAT geht es nicht. Erst nachdem ich SNAT
> dazugeschaltet habe funktioniert es.

Ok.

> Insofern auch klar: Ich verschicke von intern ein Paket an die
> öffentliche IP des Routers und will dass diese wieder zurück ins Netz
> geht. Dann hat diese die öffentliche des Routers als Ziel und die
> interne als Absenderadresse.

Das scheint dann der Grund zu sein nehme ich an.

> Diese Konstellation läuft nun seit einer Woche. Schön ist sie
> natürlich nicht, aber ich denke es funktioniert.

Ich würde dann Pakete mit --set-mark markieren, dann weißt du, was du
erst durch DNAT geschickst hast, wenn die SNAT-Regel greift.

mfg
Oli

--
Man darf ruhig intelligent sein, man muss sich nur zu helfen wissen.

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