Software zum Erstellen von Angeboten
Von: Christian Baer (christian.baer@uni-dortmund.de) [Profil]
Datum: 04.07.2009 14:02
Message-ID: <h2nffl$ot3$1@nermal.rz1.convenimus.net>
Newsgroup: de.comp.os.unix.apps.misc
Datum: 04.07.2009 14:02
Message-ID: <h2nffl$ot3$1@nermal.rz1.convenimus.net>
Newsgroup: de.comp.os.unix.apps.misc
Greetings Programs! Vor ein paar Tagen wurde ich mit etwas konfrontiert, das ich einfach so nicht stehen lassen wollten, weil der Arbeitsaufwand einfach zu groß ist, die Erstellung ewig dauert und vor allem, weil gewisse Arbeitsschritte laufend wiederholt werden müssen. Gerade monotone, sich wiederholende Tätigkeiten sind ja die Aufgabe von Computern, also soll der es auch gefälligst machen. Zu Situation... Unser komplettes Arbeitsfeld aufzuzählen, würde hier zu lange dauern und für das eigentliche Problem ist es auch nicht relevant. Zu den täglichen Aufgaben gehört es aber, Angebote und Preiskalkulationen für Häuser zu erstellen. Vorher wurde das immer von Bauträger gemacht. Dort haben aber die Angebote wohl ein gewisses Volumen überschritten, weshalb wir eine Preisliste bekommen haben mit der Vorgabe, die Angebote selbst zu erstellen. Der Preis für das Haus selbst wird weiterhin vom Bauträger erstellt. Wir schicken dafür nur eine Zeichnung von Vi2000 ein. Beim Bauträger werden dann die Massen aus der Planung herausgezogen und ein Preis ermittelt. Für die Sonderausstattung (z.B. Badausstattung, Fliesen, Fußbodenheizung etc) sind wir dann zuständig mit Hilfe der Preisliste. Was dann kommt, kann man schon als eine Sisyphosarbeit bezeichnen. Die Preisliste liegt vor in Form einer OO-Tabelle, oder eine Excel-Tabelle, was man lieber nutzt. Die Tabelle enthält hunderte von Optionen - darunter natürlich unzählige Optionen, die man einmal alle 100 Häuser braucht. Sie müssen aber in der Liste stehen, das ist klar. Die Tabelle ist etwa so aufgebaut (mit dem Beispiel Fußbodenheizung): Kategorie (Heizung) Kurzbeschreibung intern für uns (Fußbodenheizung für ausgebaute Wohnräume) volle beschreibung für Kunden (Fubodenheizung blah blah...) Anzahl (meistens 1) 1 Einheit (bei Fußbodenheizung m²) Einzelpreis (irgendwas in Euro) Preis (irgendwas in Euro) Das steht natürlich alles in einer Zeile, doch im Usenet macht sich das nicht so gut. :-) Es gibt Filter, damit man z.B. nur eine Kategorie ansehen muß, aber da die Liste über 300 Positionen hat, ist eine Übersicht dennoch schwer zu bekommen. In der Praxis sieht es dann so aus, daß wir uns die vom Kunden gesuchte Option raussuchen, den Text mit Copy & Paste in eine andere Tabelle kopieren (ist eine Vorlage für ein Angebot), mit einem Taschenrechner ggf. den Preis noch ausrechnen und ihn anschließend eintragen. Das ist eine Sisyphosarbeit, die vor allem auch schnell zu Fehlern führen kann. Ich würde das gerne vereinfachen. Z.B. indem ich ganz am Anfang eines neuen Angebots ein paar Zahlen von dem Haus eingebe, wie Grundfläche, Nutzfläche, Geschoßhöhen etc. Dann habe ich eine Zeile für das "Grundhaus" (hier muß ich selbst tippen, schon klar). Anschließend suche ich mir aus der Liste der Optionen eine aus, klicke aus "übernehmen" oder sowas und die Position wird dann gleich in mein Angebot übernommen, wobei der Rechner dann nicht nur den Text übernimmt, sondern auch die Zahlen und diese dann ggf. mit den vorher eingegebenen Werten multpliziert, bei der Fußbodenheizung also mit der Nutzfläche des Hauses. Ggf. wäre es auch schön, wenn es bei einigen Optionen eine Rückfrage gibt, wie viel gewünscht wird (z.B. wie groß die Brauchwasser- Solaranlage sein soll). Das Ganze sollte dann in einem Format ausgespuckt werden, welches ich recht leicht weiterverarbeiten kann, also z.B. OO-Writer, Calc, TeX oder was weiß ich. Mir ist klar, daß so eine Idee absolut nicht neu sein wird oder kann. SAP müßte ähnliches können, ist aber für meinen Bedarf komplett überdimensioniert - und auch etwas arg teuer. Mir wäre eine OpenSource-Lösung sehr lieb, da wir in unseren Büro nach Möglichkeit nur solche Software einsetzen. Ferner sollte sie sowohl unter Unix als auch unter Windows laufen, wobei Unix wichtiger ist. Wenn es also die ideale Software nur für Unix gibt, ist das auch ok. Anders herum ist es nicht so schön, aber Wine kann auch einiges. :-) Kann mir da jemand etwas empfehlen? Ich habe leider keine Ahnung, was der Überbegriff für so eine Soft und deshalb fällt die Suche mit Google recht schwer. Außerdem wird das hier eine Menge Vorarbeit verlangen, die ganzen Daten in die Datenbank einzupflegen (vermute ich zumindest). Daher möchte ich nicht unbedingt auf halbem Weg erst erfahren, daß mein Datensatz zu groß ist oder verschiedene Sache noch nicht funktionieren. Vielen Dank schonmal für's lange Lesen! Gruß Christian -- Geeks don't need to get laid - they get off on benchmark results.[ Auf dieses Posting antworten ]
Antworten
- Felix Imbusch (04.07.2009 14:58)
- Felix Imbusch (04.07.2009 15:00)
