Kaum Unterschiede in den OS
Von: Jürgen Vetter (vetter@dokom.net) [Profil]
Datum: 13.01.2007 18:28
Message-ID: <45a916bb$1@news.knipp.de>
Newsgroup: de.comp.os.misc
Datum: 13.01.2007 18:28
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Na ja, in der NG d.t.t ist über den Thread VISTA-Preise eine Diskussion um die verschiedenen Vor- und Nachteiler diverser Soft- und Hardwareplattformen entstanden. Ich bin mittlerweile zu der Überlegung gekommen, dass die verschiedenen Benutzeroberflächen, sagen wir einmal der 3 größten Systeme, die von Privatnutzern verwendet werden, also Mac OS, Linux KDE/Gnome und Windows XP sich so gravierend doch mittlerweile gar nicht mehr unterscheiden. Ich glaube, dass diese mittlerweile eine gewisse Reife haben und sich in der letzten Zeit eher nur stilistische Änderungen ergeben haben, die aber die Benutzerfreundlichkeit nur geringfügig beeinflussen. Ich bin ferner der Meinung, dass die Differenzierung und die Absetzung von der Konkurrenz daher immer schwieriger wird. Ich glaube auch, dass die GUI mittelfristig keine wirklich große Rolle mehr spielen wird, genauso wie das verwendete OS. Dieses wird für mich im Moment mehr und und mehr nur deshalb noch interessant, weil man es daran messen kann, wie sehr es von den Hardwareherstellern unterstützt wird, bzw. wie stabil es ist bzw. wie sicher es ist bzw. wie gut es für bestimmte Anwendungen (z.B. RealTime) geeignet ist. Die Kommunikation mit dem Benutzer wird sich aber, vermute ich, mehr und mehr individualisieren. Der Türöffner, ist meine Meinung, ist dieses WEB 2.0 bzw. diese Gadgets oder Widgets oder wie immer die auch heißen mögen. Damit wird es möglich den individuellen Bedürfnissen entsprechend den Dialog mit dem Computer zu gestalten. Verschiedene Dokumententypen verschwimmen und auch die Zonen lokal, intranet oder internet verschwimmen bzw. verschmelzen miteinander. Wer weiß, vielleicht wird dann doch irgendwann einmal ein Punkt erreicht, da der graue Kasten ganz verschwindet und ein Computer so alltäglich wie eine Lampe wird. Man wird nichts mehr konfigurieren, man braucht weder Tastatur noch Maus, man braucht nicht einmal einen Bildschirm und man muss dafür nicht irgendwo hingegehen um mit dem Gerät zu kommunizieren. Es ist einfach stets aufnahmebereit, hört aufs Wort und verwaltet für einen Haushalt, Finanzen und sonstige Bereiche des Lebens. Sind das nur Fantasien oder ist das in den nächsten 25 Jahren erreichbar? Immerhin sind es jetzt 25 Jahre, seit der IBM PC das Licht der Welt erblickte und in den 25 Jahren ist doch vieles geschehen, nicht wahr?[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Adolf Knoll (17.01.2007 11:50)
