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Dynamische Systeme in Python modellieren

Von: Florian Lindner (florian.lindner@xgm.de) [Profil]
Datum: 18.09.2009 11:26
Message-ID: <h8vjnr$qhi$1@news.lrz-muenchen.de>
Newsgroup: de.comp.lang.python
Hallo,

ich bin momentan daran eine Anwendung zu entwickeln, die ein dynamisches
System abbilden soll. Wobei die Bezeichnung "dynamisch" erstmal nicht
wirklich korrekt ist. (da ich erstmal vor allem an stationären
Endzuständen interessiert bin)

Das System besteht aus Komponenten (Blöcken) mit definierten Ein- und
Ausgängen, die mit anderen Komponenten (Serienkopplung) oder auch mit
sich selber (Rückkopplung) verbunden sind. Das Verhalten der Komponenten
ist nur abhängig von den Eingangsgrößen, also keine Funktion der Zeit.

Ein Beispiel:
Eine Gasturbine besteht aus Verdichter, Brennkammer und Turbine.
Verdichter und Turbine sind auf einer Welle, die Turbine liefert die
Leistung um den Verdichter anzutreiben. Der Verdichter liefert (abhängig
von seiner Leistung) komprimierte Luft, die die Turbine antreibt, die
wiederum abhängig davon unterschiedliche Leistungen zur Verfügung stellt.
Verdichter zu Turbine ist also eine Kopplung über die komprimierte Luft
und Turbine zu Verdichter eine Kopplung über die Welle.

Irgendwo wird sich nun ein Gleichgewichtszzustand einstellen, das System
ist stationär. Leider habe ich den Zusammenhang nicht analytisch
gegeben, muss ihn also iterativ finden.

Wie ist sowas programmiere bereitet mir noch etwas Kopfzerbrechen. Ich
suche Tipps oder Hinweise auf Artikel (deutsch oder englisch) die auf so
Probleme etwas eingehen. Am Ende soll es natürlich in Python
implementiert werden, aber ich denke, das Prinzip ist für alle Sprachen
ähnlich.

Danke,

Florian

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