ADO, Access und die Sicherheitsrichtlinie
Von: Björn Schreiber (news.bs@drigus.de) [Profil]
Datum: 18.11.2008 13:08
Message-ID: <4922b03b$0$31334$9b4e6d93@newsspool4.arcor-online.net>
Newsgroup: de.comp.lang.delphi.datenbanken
Datum: 18.11.2008 13:08
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Newsgroup: de.comp.lang.delphi.datenbanken
Hi *.*. (Hat zwar nur bedingt mit Delphi zu tun, aber vielleicht stand hier ja schon mal jemand vor dem gleichen Problem.) Ich durfte gestern für ein Seminar verschiedene zur Verfügung gestellte Rechner einrichten, auf denen u.a. zu Demonstrationszwecken eine mit Access 2000 erstellte einfache "Datenbank" (nur ein paar Tabellen, keine Abfrage oder Makros) kopiert wurde. Ein kurzer Test zeigte sehr schnell, dass wir zwar mittels unserer in Delphi entwickelten Anwendungen problemlos die Struktur der Datenbank ermitteln konnten (Tabellen auflisten, Felder der Tabellen ermitteln usw.), aber unter der Verwendung von TBetterADODataSet und einfachen SELECT-Anweisungen nicht an die Daten herankamen. Mangels Zeit und Entwicklungsumgebung konnte das Problem leider nicht genauer untersucht werden (ob z.B. Ausnahmen geworfen werden, die in den Anwendungen nicht nach aussen gereicht werden). Beim Öffnen der Datenbank in dem auf allen Problemrechnern installierten Access 2003 und den dadurch aufgerufenen zahlreichen Hinweisdialogen wurde mir dann relativ schnell klar, wo ich suchen musste: Ich fand in den Einstellungen unter Makros/Sicherheit die Möglichkeit, eine Sicherheitsstufe - ähnlich wie in den Internetoptionen für den Internet Explorer - von "Mittel" auf "Niedrig" zu stellen, worauf unsere Anwendungen problemlos auf die Daten zugreifen konnten. (Unsere Anwendungen sind nicht primär dazu ausgelegt, Access Datenbestände anzusprechen. Vielmehr bieten wir die Möglichkeit, alle mittels ADO ansprechbaren Datenbanken an unser System anzubinden. Ein Großteil unserer Kunden dürfte aber auf Access Desktopdatenbanken zurück greifen.) Leider fehlt hier zum Testen (noch) eine Access 2003 Lizenz. Ich hatte in der Hilfe von Access noch was von "digitalen Signaturen" und "vertrauenswürdigen Herausgebern" gelesen, in der kürze der Zeit jedoch nicht wirklich viel in Erfahrung bringen können. Ist jemand vor euch schonmal auf dieses Problem gestossen? Und wie sollte man damit umgehen? Grüße und danke, Björn[ Auf dieses Posting antworten ]
