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Re: Parameter zum scannen von Schriftgut

Von: Rainer Knaepper (rainerk@smial.prima.de) [Profil]
Datum: 02.05.2008 21:37
Message-ID: <Ad5O5GkirLB@smial.prima.de>
Newsgroup: de.comp.hardware.scanner
Holtfreter@gmx.de (Werner Holtfreter)  am 02.05.08:

>Soweit die Theorie. Aber welche der Varianten bringt das besser
>lesbare Ergebnis? Hat da schon mal jemand Tests gemacht?

Graustufen. Insbesondere bei Serifenschriften oder bei Schriftgrößen
kleiner als übliche Schreibmaschinen-Courier oder kursiven Schriften.
Zeitungsseiten mit 300dpi und 1Bit/Pixel sind oft schon schwer lesbar,
200dpi und Graustufen dagegen besser.

Ganz andere Anforderungen stellen Grafiken. Gedruckte und mithin
gerasterte Fotos werden in schwarzweiß katastrophal. Zwar kriegt man
bei Graustufen ebenfalls gerne heftiges Moireé, aber der Bildinhalt
bleibt trotzdem meistens halbwegs erkennbar. Farbige Grafiken oder mit
einer Farbe hinterlegte Textblöcke gehen in S/W eigentlich gar nicht.
Sowas scannt man besser in /erheblich/ höherer Auflösung (600 oder
mehr dpi), entrastert den Kram und rechnet die Bilder dann wieder
kleiner.

Grundlage jeder Scan-Aktion ist jedoch stets die gewünschte Ausgabe.
Wenn du die Scans unterschiedlich verwenden willst, richtet sich dei
Scannereinstellung nach der höchsten nötigen Auflösung. Alles anderen
rechest du davon dann kleiner, schärfst nach oder was auch immer.

Rainer

--
Ich für meinen Teil kann nur feststellen: Es ist nie zu spät für eine
glückliche Kindheit... (Joachim Neudert in ger.ct)

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