Flash-RAID für Arme
Von: Christian Brandt (brandtc@psi5.com) [Profil]
Datum: 23.04.2009 18:01
Message-ID: <gsq3jn$j2o$1@svr7.m-online.net>
Newsgroup: de.comp.hardware.laufwerke.misc de.comp.os.unix.linux.hardware
Datum: 23.04.2009 18:01
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Newsgroup: de.comp.hardware.laufwerke.misc de.comp.os.unix.linux.hardware
Ich verwende hier einen Asus EEE mit einem 4 und einem 8GB Flashlaufwerk und ärgere mich regelmässig über die lahmen Flashlaufwerke: Beim lesen grosser Dateien machen beide Laufwerke ca. 15MB/s - da kann man nicht meckern - beim Schreiben rund 6MB/s. Aber schlimm wirds bei kleinen Schreibzugriffen, d.h. kleiner als 4kByte, da fällt die Leserate auf 5MB/s und die Schreibrate auf 1MB/s. Und leider sind diese Zugriffsarten eher die Regel. Also hab ich mir folgendes überlegt: Ich erstelle ein RAID0 mit drei Laufwerken über das 4GB-Laufwerk sowie die beiden Hälften des 8GB-Laufwerks - ein kurzer Test hat ergeben daß das 8GB-Laufwerk durchaus 30% mehr Leistung bringt wenn ich die Zugriffe künstlich verteile, d.h. hinten und vorne getrennt am Laufwerk Daten schiebe, anscheinend kommen sich dann die Flashcontroller nicht ins Gehege. Nun die Fragen: Beschreibt ein RAID immer den ganzen Chunk? Das wäre natürlich unter Umständen schlecht denn wenn der RAID-Chunk grösser als die Flashzelle ist werden zwangsweise Sektoren beschrieben die das nicht gebraucht hätten. Was ist die optimale Chunkgrösse um die Flashlaufwerke zu schonen? Mach ich mir damit meine Flashzellen kaputt? Christian Brandt[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Thomas Richter (23.04.2009 21:19)
- Henning Paul (24.04.2009 08:17)
