Re: Fotos: Welche Anforderungen an die Grafikkarte?
Datum: 06.11.2009 10:28
Message-ID: <061109.102822.95.13.dchg@0x++.dagrantla.de>
Newsgroup: de.comp.hardware.graphik
Volker Lenhardt schrieb: > [...] > Ich brauche also eine neue Grafikkarte (PCI Express x16). > Hauptanwendungsgebiet: ambitionierte Fotografie. OS: Linux Opensuse 11.1. > Welchen Einfluss hat der Grafikkartenspeicher bei der Bildbearbeitung? Heute praktisch keinen mehr. Diese Frage interessierte zuletzt zu Zeiten, als der Graphikspeicher kleiner war als ein Vollbild in der gewünschten Farbtiefe. Für 1920 x 1200 Pixel reichen bei 32 Bit Farbtiefe 8,8 MB Speicher. Es gibt keine Karten mehr, die das nicht bieten. > Wird der Arbeitsspeicher tatsächlich entlastet? Ist z.B. wichtig für die > Anzahl der Undos. AFAIK nicht. Ich wüßte nicht, daß es Programme gibt, die den GPU-Speicher dafür nutzen. > Erhalte ich einen Mehrwert durch den Einsatz einer PCIe 2.0 x16? IMHO ja, allerdings nur in Verbindung mit ordentlicher Busbreite des Graphikchips von 256 Bit oder mehr. Den Unterschied von 64 Bit zu 256 Bit Busbreite kann ich hier live nachvollziehen. Auch bei "nur" 2D ist die nVidia 9600GT im PCIe 2.0 x16 doch um einiges flotter als die nur mit 64 Bit angebundene OnBoard-nVidia 8200. > Ist es richtig, dass teure Grafikkarten nur für Spiele interessant sind? Jein. Das ist der Haupteinsatzzweck. Aber siehe oben: Die Busbreite hat auch durchaus einen Einfluß. Und breite Busse gibt es halt nur bei den teureren Karten. Mein Tip: Schau Dich bei passiven Karten mit 256 Bit Busbreite um. Da kommt man schnell zu nVidia, weil deren Karten mit 256 Bit wie die 9600GT doch weniger Leistung (wenn sie doch mal 3D rödeln müssen) ziehen und passiv gekühlt werden können. Außerdem ist bei denen aktuell die bessere Treiberunterstützung für Linux zu finden. Andi -- Wenn ich nicht essen müßte, wär' ich längst ein reicher Mann.[ Auf dieses Posting antworten ]
