Re: Netzteile War: Re: sparsamster PC
Von: Olaf Kordwittenborg (okordwittenborg@htp-tel.de) [Profil]
Datum: 24.05.2008 17:37
Message-ID: <uaplg5-35b.ln1@kordwittenborg.htp-tel.de>
Newsgroup: de.comp.hardware.cpu+mainboard.amd
Datum: 24.05.2008 17:37
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Rainer Knaepper schrieb: > Trafoblech in SNT? Lustige Vorstellung. Oder meinst du nanokristalline > oder amorphe Ringbandkerne? Die sind gewißlich für Massenprodukte zu > teuer und werden vornehmlich für richtige Leistungen eingesetzt. Warum interpretierst du eigentlich in alles irgendwelchen Schwachsinn hinein der nichtmal angesprochen wurden anstatt das zu lesen was da steht? Es ging unzweideutig nur darum das Eisenpulverkerne NICHT prinzipiell teuer sind, sondern nur wenn man sie mit Billigstkram wie eben Trafoblech vergleicht! Es ging dabei eindeutig um Schaltnetzteile, das hast du dir eingebildet. > Ein PC-SNT mit Eisenpulvertrafo habe ich wahrhaftig noch nie gesehen, > die nimmt man nämlich nicht, weil die recht geringe > Temperaturfestigkeit haben, meist nur 120 Grad im Dauerbetrieb. Da > stecken stets Ferrite drin, meist mit Luftspalt. Die gibt es durchaus, warum auch nicht? Das PC Netzteil innen dauernd auch nur annähernd 120° heiss wird zeig mir mal! Da fast alle Bauteile darin für maximal 85...105°C ausgelegt sind würde mich interessieren wie das geht, vor allem wo diese Temperaturen schon nur noch eine Lebensdauer von um die 5000 Stunden der betreffenden Bauteile bedeuten... > Bei (Speicher-)Drosseln hingegen findest du tatsächlich Eisenpulver, > da die durch den Gleichstromanteil nicht so schnell sättigen und daher > erheblich kleiner als Ferrite sein können. Was latürnich Platz- und > Kostenersparnis bedeutet. Es sei denn, du sägst den Ferritring auf, > damit er einen Luftspalt bekommt. Aber dann fällt der Vorteil der > höheren Permeabilität flach und du brauchst sogar mehr Kupfer als beim > Eisenkern. Ahso, plötzlich gibts doch Eisenpulverkerne in den Netzteilen... Von alles Einsenpulver war übrigends nie die Rede, auch wenn es das durchaus gibt! Nebenbei haben genau diese gammeligen Speicherspulen unter Last locker mal 5..10W Verlusste und diese idiotische Schaltung mit dem Transduktor für die +3,3V ist genauso besch***en im Wirkungsgrad, gut liegt auch mit an der billigst denkbaren Ausführung die da verwendet wird... Dabei machen bei allen die Kupferverlusste nur Bruchteile aus zumindest solange es nicht ein allzubilliges Netzteil ist wo sie dann sogar am Drahtquerschnitt sparen. Das gleiche gilt für "mit Ferrit bräuchte man mehr Platz und mehr Kupfer", auch das ist nur eine Preisfrage, genug Platz ist da, für grössere Kerne UND mehr Kupfer darauf! Wobei man dabei sogar wie auch schon geschrieben durch die dann mögliche Erhöhung der Frequenzen einen Teil des Volumens gleich wieder einsparen könnte, zusammen mit den kleineren benötigeten Siebkondensatoren würde man sogar insgesammt weniger Platz benötigen, selbst dann wenn man ab 100KHz HF Litze für besseren Wirkungsgrad benutzt und darum noch etwas mehr Platz braucht. Aber nur mal zur Erinnerung: Es ging hier genau darum was man besser machen könnte weil es beim Billigzeug aus Kostengründen nicht gemacht wurde... Es muss ja nicht gleich ein vollständig passiv gekühltes 1KW PC Netzteil sein was nun wirklich nichts unmögliches wäre, aber ein bischen von der in den meissten PC Netzteilen grösstenteil immernoch verwendeten Technik von vor über 35 Jahren abgehen wäre langsam wirklich an der Zeit.[ Auf dieses Posting antworten ]
