Re: neue Rechner mit AMD Phenom?
Von: Ralf Hildebrandt (ralf-hildebrandt@gmx.de) [Profil]
Datum: 20.02.2008 21:57
Message-ID: <623ih3F21qdj1U1@mid.individual.net>
Newsgroup: de.comp.hardware.cpu+mainboard.amd
Datum: 20.02.2008 21:57
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Dirk Wolfgang Glomp schrieb: >>> Ich denke der 64Bit-Mode lohnt sich erst mit mehr als 4GB Speicher. >>> Ist es denn so viel aufwendiger die 64Bit-MoBos für 8/16/32/48...GB-Ram >>> zu bauen oder warum unterstützen diverse 64Bit-MoBos nur max. 4 GB? >> Ich schätze, das liegt am BIOS. Das BIOS muss irgendwie den >> PCI-Adressraum logisch an eine andere Stelle schieben. Und scheinbar >> wird das gerne "vergessen". > > Ich dachte PAE braucht man mit dem 64Bit-Mode nicht mehr und beläßt > den PCI-Adressraum wo er ist? Sorry - da bin ich komplett überfragt. Ich vermute aber, dass der PCI-Adressraum ja sonst nicht nutzbar wäre, wenn er nicht logisch verschoben werden würde. >>>> Ja. Lastet ein single-thread Programm eine CPU voll aus, verteilt sich >>>> die Last zu je 25% auf alle Kerne und insgesamt ist das System zu 25% >>>> ausgelastet. >>> Die Aufteilung erfolgt durch den Kernel des verwendeten OS, oder >>> gibt es Hardware die völlig selbständig eine Lastverteilung vornimmt? >> Es ist abhängig vom Betriebssystem. Der Kernel unterbricht nach IRQ >> einen Thread, arbeitet den IRQ ab und verschiebt den gestoppten Thread. > > Du meinst es wird zu einem anderer Thread durch Aulösung eines bestimmten > IRQs gewechselt, oder was meinst du mit der Verschiebung des gestoppten > Threads? So wie ich das in der c't 2/2008 verstanden habe, unterbricht ein IRQ einen Thread, der Thread wird pausiert und der IRQ abgearbeitet und dann schiebt der Kernel den Thread auf den nächsten freien CPU-Kern (tlw. nach der Abarbeitung des IRQ - tlw. auch schon parallel dazu). Daher soll es so sein, dass Threads ständig zwischen den Kernen pendeln. Die c't hat das jedenfalls so beschrieben, als sei das durchaus sinnvoll. (Auch wenn das den meisten Leuten komisch vorkommt, denn schließlich muss ja ständig der Kontext gesichert und zurückgeschrieben werden.) [4GB] >> Keine Ahnung. ;-) Eigentlich sollte mit dem Problem schon lange Schluss >> sein. Aber da es zusätzlichen Testaufwand und Fehlerquellen bedeutet und >> der $Normalanwender das noch nicht braucht.... > > Die $Normalanwender sind doch überwiegend Spieler resourcenfressender > Games, so denke ich gerade dort braucht man doch immer mehr Power und auch > mehr Speicher? Offensichtlich reichen bis heute max. 2GB gesamter RAM für Spiele aus. > Mit dem BIOS kann man auf den Microcode der CPU zugreifen, interessant. > Hast du einen Link wo dieser Vorgang (am besten mit Beispielen) beschrieben > wird? Sorry, nein. Ich hatte das vor Jahren schon mal in einer c't gelesen. Das soll gängige Praxis sein - wohl seit Pentium 2, wenn ich mich recht erinnere. Aber wie immer ist mein Wissen da nur überblickshaft. Ralf[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Dirk Wolfgang Glomp (21.02.2008 10:04)
- Elcaro Nosille (21.02.2008 11:09)
- Dirk Wolfgang Glomp (22.02.2008 09:00)
