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C.J. Date

Von: Michael Schuerig (michael@schuerig.de) [Profil]
Datum: 04.06.2009 03:15
Message-ID: <h0777q$kti$1@newsreader2.netcologne.de>
Followup-to: de.comp.datenbanken.misc
Newsgroup: de.sci.informatik.misc de.comp.datenbanken.misc
[F'up2 de.comp.datenbanken.misc]

Ich lese zur Zeit "SQL and Relational Theory" von C.J. Date, in der
Hoffnung, etwas über die Datenmodellierung in relationalen Datenbanken
zu lernen. Nach 100 Seiten habe ich die Hoffnung noch nicht ganz
aufgegeben. Date ist anstrengend zu lesen, aber nicht, weil die Materie
so schwierig wäre, sondern weil er mehr Mühe darauf
verwendet, die
Vorzüge seines Systems ("Tutorial D") gegenüber
dem SQL, mit dem ich
derzeit nun einmal leben muss, herauszustellen, als darauf, wie man
Daten richtig modelliert. Bisher habe ich noch kein Beispiel gesehen, in
dem er ein problematische Modell in ein gutes umgewandelt hat.

Worum es mir geht, und deshalb der Betreff und X-Posting nach
de.sci.informatik.misc, ist, dass ich gerne einordnen möchte, welchen
Stellenwert das hat, was Date schreibt. Ich weiß, dass er ein extrem
erfolgreiches Lehrbuch über Datenbanken geschrieben hat. Es kann sein,
dass ich vor langer Zeit auch mal hinein geschaut habe, gelernt habe ich
damals aber mit Ullman und wenn ich heute eine theoretische Frage habe,
nehme ich Garcia-Molina ("Database Systems") zur Hand oder Weikum/Vossen
("Transactional Information Systems"). Bei den letzteren Büchern
habe
ich keine Bedenken, was die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit angeht.
Bei Date bin ich unsicher.

Vielleicht kann jemand, der sich wissenschaftlich mit Datenbanken
beschäftigt, etwas zum Stellenwert von Date und seinen Werken sagen.

Michael

--
Michael Schuerig
mailto:michael@schuerig.de
http://www.schuerig.de/michael/


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