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Re: uucico als login shell unter FreeBSD?

Von: Holger Weiss (holger@weiss.in-berlin.de) [Profil]
Datum: 12.02.2008 02:04
Message-ID: <foqrb6$7if$1@news.weiss.in-berlin.de>
Newsgroup: de.comm.uucp
* Volker Englisch <envo@gmx.de> [2008-02-10 18:03 UTC]:
> Ignatios Souvatzis schrieb:
> > Volker Englisch wrote:
> >> Michael Grimm schrieb:
> >>> Hmm. Wie ist denn das Sicherheitsrisiko eines /var/spool/uucppublic
> >>> (uucp:uucp@775) mit uucico als login-shell wirklich
einzuschätzen? Der
> >>> Server bekommt alle 24 Stunden eine neue IP, er hängt hinter
einem
> >>> handelsüblichen Allerweltsrouter mit den dort üblichen
"Firewalls" und
> >>> NAT.
> >>
> >> Aus Internetsicht ist es wohl kein Risiko. Früher(tm) war es auf
> >> Mehrbenutzermaschinen so, daß uucppublic i.d.R. 777 war und da die
> >> Sachen gelandet sind, die man mit uucp übertragen wollte oder
empfangen
> >> hat (Filetransfer mit uucp in Zeiten vor TCP/IP). Darauf hatte dann
> >> jeder Benutzer der Maschine (oder zumindest all die, die das machen
> >> durften) vollen Zugriff.
> >>
> >> Es besteht mit uucppublic somit nur ein lokales Risiko.
> >
> > Aus Internetsicht, ja. Aus UUCP-Sicht sind Dateien dort aber global
> > abgreifbar - zumindest für die unmittelbaren UUCP-Peers, oder etwa
> > nicht? (Und ob es ein Link ist oder nicht, spielt dafür keine Rolle.)
>
> IIRC ist zumindest bei Taylor-UUCP standardmäßig für die Peers nur
> rmail und rnews als Kommandos erlaubt - ich bin mir aber nicht 100%
> sicher.

Das sind die standardmaessig via uux(1) ausfuehrbaren _Kommandos_, via
uucp(1) duerfen die Peers aber trotzdem beliebig Dateien von und nach
uucppublic kopieren, wenn nicht explizit "request no" im sys-File
gesetzt wurde.

> Es käme auf einen Versuch an :-)

Done :-)

Holger

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