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Leitungslänge BBAE NTBBA

Von: Carsten Schmitz (c-.-schmitz@t-online.de) [Profil]
Datum: 29.05.2008 09:14
Message-ID: <g1ll5a$shc$00$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.comm.technik.dsl
Moin,

bislang war ich immer der Meinung, dass die Länge Splitter - Modem im
Prinzip nur von der Gesamtlänge/-dämpfung DSLAM - Modem begrenzt wird.

So, immer wieder höre ich nun, das dürften "maximal 20m" sein, oder
"besser
mindestens Cat 5" legen.
Probleme hatte ich bei längeren Wegen noch nie, aber das muss ja nix heißen.
Es gibt auch Kollegen, die betreiben S0 grundsätzlich ohne
Abschlusswiderstände und haben damit auch noch nie Probleme gehabt -
angeblich.

Einem Kunden  habe ich mittels eines 250m Rings JY(St)Y 2x2x0,6 bewiesen,
dass mein 16000er diese "problematische" Länge problemlos mitmacht.

All meiner Erfahrung und all meinem Wissen über die Funktion eines Splitters
zum Trotz befindet sich aber in einer Anleitung zum DSL wohl tatsächlich der
Hinweis auf die "max. 20m".

Bin ich nun in technisch verblödeter Pfuscher, der einfach immer nur Glück
gehabt hat?
Oder ist die 20m Begrenzung einfach nur Blödsinn bzw. ein gut gemeinter
Ratschlag, der dem Provider Scherereien mit selbst zusammen gestrickten
in-House Installationen vermeiden soll?

Mein Standardspruch ist:
DSL Signale laufen auf mehreren Kilometern zusammen mit hunderten anderen
Signalen - DSL, POTS, ISDN - gemischt in einem Kabel, und das ganz ohne
jeden Schirm untereinander. Da ist es pupsegal, ob man auf den letzten 20m
Telefonleitung, Netzwerkleitung oder ne feuchte Wäscheleine legt.
Und wenn die Leitungslänge nicht gerade extrem grenzwertig ist, ist die
Länge der Leitung ab Splitter auch so gut wie egal.
(Ausnahmen sind natürlich immer möglich. Wenn die Qualität an der 1.TAE
schon extrem grenzwertig ist, dann kann jeder weitere Meter, jede minimale
Störquelle das Ganze von "klappt so eben noch" auf "klappt nicht"
kippen)






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