Wie lange werden größere Sünden bestra ft? - Spam-Problem
Von: Rüdiger Brahns (ruedi@brahns-tierleben.de) [Profil]
Datum: 03.07.2009 09:35
Message-ID: <4a4db476$0$32680$9b4e6d93@newsspool2.arcor-online.net>
Newsgroup: de.comm.software.mailserver
Datum: 03.07.2009 09:35
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Newsgroup: de.comm.software.mailserver
Hallo Kleinere Sünden werden ja bekanntlich sofort bestraft, aber wie ist es mit den größeren? Ich habe kürzlich (am 28.6.) auf meinem Debian Etch Vserver (512MB Arbeitsspeicher) exim als SMTP-Server eingerichtet. Spätabends hatte ich es dann endlich: hurra, ich konnte von außen Mails versenden. Am nächsten morgen klappte das SSH-login nicht mehr. - Irgendwann ging's dann doch wieder; es hatte an der völligen Überlastung des Servers gelegen. Ich war leider nicht der einzige, der über meinen Server Mails versenden konnte. Das Problem hatte ich innerhalb einer halben Stunde soweit im Griff, daß keine unauthorisierten Mails mehr versendet werden konnten, aber weiterhin wurde der Server durch Massen von exim-Prozessen paralysiert. Das habe ich irgendwann durch setzen von queue_only_load = 3 # 3 Zentimeter oder 3 Mililiter? deliver_queue_load_max = 3 in der exim Konfiguration in den Griff bekommen. Der Server läuft seither rund und authorisierte Mails werden trotzdem zügig angenommen. Gleichwohl wird die /var/log/exim4/rejectlog täglich 80-85 MB groß (gut 500.000 Versuche pro Tag). Die Information, daß mein Server sich willfährig mißbrauchen ließ, machte in wenigen Stunden die Runde, aber daß er sich nun nicht mehr mißbrauchen läßt, kommt irgendwie nicht an. Bleibt das jetzt für immer so? Oder darf ich hoffen, daß das demnächst wieder aufhört? Für tröstende Worte sehr empfänglich, R.[ Auf dieses Posting antworten ]
Antworten
- André Banana (03.07.2009 09:48)
- Matthias Hanft (03.07.2009 16:58)
