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Von: Michael Landenberger (spameimer052006@arcor.de) [Profil]
Datum: 03.06.2009 19:04
Message-ID: <78nop3F1mu3bhU1@mid.uni-berlin.de>
Newsgroup: de.comm.provider.misc
Hallo,

man kann zum Billigheimer gehen und an uninformierte Hotliner geraten,
man kann aber auch einem teuren Anbieter viel Geld in den Rachen
schmeißen und bekommt es trotzdem mit einer unbrauchbaren Hotline zu
tun:

<http://www.onlinekosten.de/news/artikel/34600>.

(Telekom-Hotliner weiß nicht, dass das Surfen über Mitbenutzerzugänge
nicht von der Flatrate abgedeckt ist. Die daraus resultierende
Falschauskunft führt beim Kunden zu hohen Kosten.)

Im vorliegenden Fall kamen gleich 3 "Katastrophen" zusammen: zum einen
funktionierte der Hauptzugang des Kunden nicht (Katastrophe Nr. 1). Der
Kunde will auf einen Mitbenutzerzugang ausweichen, erkundigt sich aber
vorher bei der Hotline, ob dies Kosten verursacht. Die Frage wird
wahrheitswidrig verneint (Katastrophe Nr. 2). Daraufhin entstehen dem
Kunden Kosten von über 1000 Euro (Katastrophe Nr. 3). Eine derartige
Anhäufung von Katastrophen kennt man sonst nur von Billigheimern ;-)
(z. B. von einer Mehrfacheinwahl bei 1&1).

Dem Kunden kann man allerdings auch einen Vorwurf machen: er hat das
Kleingedruckte nicht gelesen. Hätte er das getan, hätte er die Hotline
gar nicht gebraucht und wäre somit auch nicht falsch beraten worden.

Immerhin war die Telekom so kulant und hat letztendlich auf die
Gebühren verzichtet. Trotzdem beweist der Vorfall mal wieder, dass man
auch dann nicht vor schlechtem Service sicher ist, wenn man
vergleichsweise viel Geld ausgibt. Da ist es auch kein Wunder, dass
alle zum Billigheimer rennen, denn die meisten Kunden sehen in teuren
Angeboten kaum noch einen Mehrwert. Ich wage mal zu behaupten, dass sie
mit dieser Einschätzung in vielen Fällen gar nicht mal so falsch
liegen.

Gruß

Michael


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