PDF oder TeX (was: [Strg+] - Firefox 3 mit neuer Einstellungsmöglichkeit)
Von: Gustaf Mossakowski (gustafm@gmx.de) [Profil]
Datum: 25.06.2008 15:41
Message-ID: <gustafm-FDD601.15415925062008@news.cis.dfn.de>
Newsgroup: de.comm.infosystems.www.authoring.misc
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Heiko Kuerschner schrieb: > Wolfgang Decker wrote: >> und Excel-Tabellen verwalten können. > > Falsch. Statt Excel muß da Tabellenkalkulation stehen. > >> Ist nun mal der Marktführer > > Selbsternannter und das auch noch mit etwas fraglichen Mitteln. Fragliche Mittel kann ich nicht beurteilen, aber selbsternannt bestimmt nicht. Die Marktmacht von Microsoft kannst du nicht wegdiskutieren. > Es werden gezielt Begriffsmonopole geschaffen um sich Vorteile > zu "erschleichen". > Beispiele aus der Nicht-EDV-Welt: > - Inbus statt Innensechskannt > - Tempo statt Papiertaschentuch Gerade bei Tempo hört man immer wieder auch die Nachteile von der Gleichsetzung des Produktnamens mit dem Produkt heraus. Werbung für Tempo-Taschentüchern nützt so auch den Mitbewerbern. > - Aspirin statt Schmerztablette > Aus der EDV kann sich der eine oder andere noch um den Streit um den > Begriff "googeln" für Suchen mit einer Suchmaschine zwischen Google und > Duden erinnern. Da sah man ganz deutlich, welchen Zweck Begriffsmonopole > dienen. Auch das will Google laut ihren eigenen Webseiten nicht, es wird einem sogar nahegelegt, die Marke »Google« nicht als Verb zu benutzen. <http://www.google.com/permissions/guidelines.html> Letztlich traust Du aber den Inhabern der von dir genannten Marken aber zuviel zu. Eine Marke als Synonym für eine Produktgattung kann nicht mal eben so »geschaffen« werden, das entwickelt sich durch die Benutzung durch sehr sehr viele Menschen. Wenn das so einfach wäre, hätten das schon mehr Firmen gemacht. >> und die Leute werden auf diese Programme >> geschult. > > Das ist ja das Falsche. In der Theorie ja, in der Praxis nein. Man sollte Programmkonzepte schon in der Schule lehren, oder z. B. an der Uni (bei uns wird das auch so gemacht). Bei einer Schulung erwarten die Teilnehmer aber konkret umsetzbares Wissen, das sich sofort produktiv auf der Arbeit auszahlt. > [...] >>> Für einen simplen Brief mag das stimmen. >> >> Eben. >> Und das ist die Anforderung in den meisten Fällen. >> Dort, wo's dann nicht mehr reicht, ist ohnehin eine weitere Schulung >> erforderlich oder es sind eben Profis am Werk. > > Den simplen Brief meinte ich schon eher im privaten Bereich. Im > Geschäftsalltag sind die vorgefertigt. Da bedarf es kein zusätzliches > rumformatieren, das ist über die Formatvorlage "fest" definiert. Da hast du aber ein Idealbild, wie es in Firmen abläuft ... In den meisten kleinen und mittleren Unternehmen wirst du das aber so nicht antreffen. >>> Als Layouter oder Designer (unter Windows/Mac). Daraus wird dann in >>> der Druckvorstufe eine Postscriptdatei oder TeX-Datei gemacht, >>> womit dann die Druckmaschinen gefüttert werden. In den letzten Jahren waren die Druckereien, mit denen ich gearbeitet habe, mit dem Format PDF immer sehr zufrieden. Mit Druckereien, die erlauben, TeX-Dateien einzusenden, habe ich bisher noch keinen Kontakt gehabt. Weder PDF noch TeX haben übrigens viel mit den neuen Einstellungsmöglichkeiten des Firefox-Browsers zu tun ... ;-) Viele Grüße Gustaf[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Heiko Kuerschner (26.06.2008 21:01)
