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Re: googles neue "Sicherheitswarnungen"

Von: Michael Fesser (netizen@gmx.de) [Profil]
Datum: 19.02.2008 10:39
Message-ID: <6i7lr312m0ei5cb2mp23nskjjmph1pe2e5@4ax.com>
Newsgroup: de.comm.infosystems.suchmaschinen
.oO(Danie|)

>Kann den Ärger ja nachvollziehen, aber Google handelt hier absolut
>richtig. Lieber habe ich einmal zu viel die Meldung auf dem Schirm als
>einmal zu wenig.

IMHO stellt Google hier nach eigenem Gutdünken und nicht wirklich
dokumentierten Kriterien Websites an den Pranger. Das ist nicht zu
vergleichen mit den anderen im Thread genannten Aktionen wie z.B. dem
BMW-Rausschmiß.

>Im Auftrag eines Kunden wollte ich vor zwei Wochen die Seite eines
>Partnerunternemens (International tätiges Unternehmen) besuchen.
>"piep" Meldete sich meine Anti-Viren Software mit der Warung vor einer
>Trojaner Attacke. Es hat mich zwei Tage gekostet eine Infektion
>auszuschließen, zwei Tage in denen ich kaum etwas arbeiten konnte. Wie
>viele Besucher der Seite jetzt ohne es zu wissen den Trojaner auf
>Ihrem Rechner haben will ich mir gar nicht vorstellen.

Ich frage mich immer wieder, wieso ich selbst auf verseuchten Websites
problemlos rumsurfen kann, ohne Angst vor einer Infektion haben zu
müssen. Was mache ich falsch? Liegts vielleicht am falschen Nicht-IE-
Browser und unzureichenden Nicht-Administrator-Zugriffsrechten, daß hier
auf meinem System praktisch kein Schädling einen Fuß in die Tür kriegt?

>Achso der Trojaner sammelt FTP Login Daten und schreibt sich selbst in
>die Index.html o.ä. direkt nach den Body Tag in einen iframe der über
>ein javascript zusammen gebaut wird und von einer externen unbekannten
>Quelle unbemerkt Daten nachläd...

Das alleine richtet aber noch lange keinen Schaden an, sondern frißt
höchstens Bandbreite. Zu einer Infektion gehören immer zwei.

Micha

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