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Re: katatrophale Performance bei internem Notebook Modem

Von: Peter Sauter (themyxin@ngi.de) [Profil]
Datum: 16.06.2008 06:43
Message-ID: <6bm9bcF3c7rgcU1@mid.individual.net>
Newsgroup: de.comm.geraete.analog.modem

Peter Sauter schrieb:

> karstenf@nexgo.de schrieb:

>  Synchronisieren tut sich das Modem
>> meist auf ca. 42 kbit/s. Schon dieser Wert kommt mir sehr schlecht
>> vor, insbesondere weil ein anderes Notebook an genau dem selben
>> Anschluss/Kabel sofort einen Connect mit 52 kbit/s bekommt und die
>> Performance dementsprechend ist.
> Die Connectrate ist irrelevant. Das Modem kann schon im Bruchteil einer
> Sekunde nach dem ersten Trainingsconnect eine ganz andere Speedrate
> haben. 52.000 BPS sind auf einer 56K-Leitung extrem optimistisch und
> in der praxis eher nur auf perfekten Leitungen die sehr dicht an der
> Vermittlungsstelle hängen möglich.

Als Ergänzung folgender Link:
http://modemsite.com/56k/what56.asp

Der bezieht sich zwar auf US-Leitungen (mu-Law Codierung !, andere
Dichteverteilung und Entfernungen der lokalen VSTs wie bei uns), aber
von der groben BPS-Ratenausrichtung her läßt sich auch für unser
Leitungsnetz sagen, daß nur statistisch wenige Modemuser mehr als 50.000
BPS stabil auf unseren realen Leitungen erhalten. Die dortigen 10%
erachte ich auch in etwa für unser deutsche Telefonnetz für realistisch
nur der Anteil der Leute die gar keine 56K-Verbindungen erhalten dürfte
bei uns geringer sein.

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