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Re: Zwei Rechner per Modem "vernetzen"?

Von: Peter Sauter (themyxin@ngi.de) [Profil]
Datum: 17.08.2007 06:34
Message-ID: <5ikmrkF3q932tU1@mid.individual.net>
Newsgroup: de.comm.geraete.analog.modem

Jochen Tanneberger schrieb:
> "Peter Sauter" <TheMyxin@ngi.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:5ii26sF3p4eb7U1@mid.individual.net...
>>
>> Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
>>> Moin!
>>>
>>> Ein Bekannter, der in einem Land wohnt, wo man für einen
DSL-Anschluß
>>> ein Drittel des Monatslohnes abdrücken muß und somit noch
vermehrt mit
>>> dem 56k-Modem arbeitet, möchte gerne seinen Rechner daheim und den im
>>> Büro quasi per Modem vernetzen; daß er also vom Büro aus
das Modem den
>>> Rechner daheim anwählen läßt, der geht ran, und dann
besteht
>>> idealerweise eine Netzwerkverbindung mit gegenseitigem Zugriff auf
>>> Freigaben usw.
>> Du brauchst dafür erstmal eine analoge Standleitung von der Telekom,
>> damit die VSts (VST=Vermittlungsstellen) der beiden Modemteilnehmer eine
>> passende Speisespannung bekommen. Desweiteren brauchst du ein
>> Standleitungsfähiges Modem.
>> Das Courier-56K-Business oder die Vorgängermodelle (V.Everything) sind
>> solche standleitungsfähigen Modelle. Von Zyxel kann das glaube ich das
>> Zyxel Elite 2864er Modell.
>>
>> Ob die Telekom überhaupt noch analoge Standleitungen anbietet, weiss ich
>> nicht. Die Kosten waren damals (über 20 Jahre her das ich mich damit mal
>> beschäftigt hatte noch zu BBS-Zeiten) abhängig von der Entfernung.
Auf
>> solchen Leitungen kannst du prinzipbedingt maximal V.34er Verbindung und
>> keine PCM-Verbindungen (56K-Codierungen) aufbauen.
>>
>> Eine andere Alternative wäre eine ISDN-Standleitung bei der Telekom
>> zu beantragen. Geräteseitig brauchst ein ISDN-Karte (z.b. ISDN-Karte)
>> die die PunkzuPunkt-ISDN-Verbindung unterstützt und nicht nur den
>> Mehrgeräteanschluss (PunktzuMultipunkt-Verbindungen). Preise musst du
>> bei der Telekom befragen. Für diese Zwecke gibt es natürlich noch
andere
>> mehr oder weniger Standleitungsvarianten bei der Telekom für
>> Firmenkunden (S2M via ISDN, ATM, FrameRelay etc..). Das macht natürlich
>> nur Sinn wenn man den entsprechenden Bandbreitenbedarf benötigt.
>> ISDN-Standleitungen werden z.b. gerne für Außenfilialen von
>> KAssensystemen verwendet wenn dir ihre Inventardaten zur Firmenzentrale
>> abends übermitteln.
>
> He, hörst Du überhaupt noch zu?
>
> Ich wusste garnicht, dass die Telekom einen Aktionsradius von 4000 km hat,
> um ISDN-Anschlüsse noch anzubieten. Was soll immer das Gerede von deinen
> Standleitungen?
Wer redet hier von 4000km ? Der OP hat nirgendo erwähnt in welchen
Entfernungen er das überhaupt realisieren will ?
Er schrieb einzig und alleine das DSL (und es war NUR von DSL die Rede)
in diesem Land teuer ist. Welches Land überhaupt gemeint ist und wie
groß die Entfernung tatsächlich ist muss uns der OP erstmal sagen.
Die Preise einer DSL-Leitung sind nicht identisch zu Preisen für andere
Standleitungen und verwenden auch völlig
andere Techniken. Bitte als nicht Äpfel mit Birnen verwechseln.
Ja ich kann prinzipiell mir auch eine analoge Standleitung z.b. von
Deutschland nach Österreich schalten lassen. Für das Modem kritisch sind
nur die letzten Meile der jeweiligen letzten VSTs. Der Rest dazwischen
ist sowieso digital via SS7 von VST zu VST geschaltet. Auch speist
nur die letzte VSTs die Busspeisungen für den Standleitungsbetrieb ein.
Kostenintensiv ist hier "nur" die Entfernung der Standleitung.
Soweit ich mich erinnere hatte der Wetterdienst vor einer
ISDN-Umstellung sowas für ihre "Messtationen" verwendet, da dort
ja keine großen Messdaten übertragen werden.

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