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Re: Zwei Rechner per Modem "vernetzen"?

Von: Jochen Tanneberger (jochen.tanneberger@fernuni-hagen.de) [Profil]
Datum: 17.08.2007 04:30
Message-ID: <fa30jm$bpp$00$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.comm.geraete.analog.modem
"Peter Sauter" <TheMyxin@ngi.de> schrieb im Newsbeitrag
news:5ii26sF3p4eb7U1@mid.individual.net...
>
>
> Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
> > Moin!
> >
> > Ein Bekannter, der in einem Land wohnt, wo man für einen
DSL-Anschluß
> > ein Drittel des Monatslohnes abdrücken muß und somit noch vermehrt
mit
> > dem 56k-Modem arbeitet, möchte gerne seinen Rechner daheim und den im
> > Büro quasi per Modem vernetzen; daß er also vom Büro aus das
Modem den
> > Rechner daheim anwählen läßt, der geht ran, und dann besteht
> > idealerweise eine Netzwerkverbindung mit gegenseitigem Zugriff auf
> > Freigaben usw.
>
> Du brauchst dafür erstmal eine analoge Standleitung von der Telekom,
> damit die VSts (VST=Vermittlungsstellen) der beiden Modemteilnehmer eine
> passende Speisespannung bekommen. Desweiteren brauchst du ein
> Standleitungsfähiges Modem.
> Das Courier-56K-Business oder die Vorgängermodelle (V.Everything) sind
> solche standleitungsfähigen Modelle. Von Zyxel kann das glaube ich das
> Zyxel Elite 2864er Modell.
>
> Ob die Telekom überhaupt noch analoge Standleitungen anbietet, weiss ich
> nicht. Die Kosten waren damals (über 20 Jahre her das ich mich damit mal
> beschäftigt hatte noch zu BBS-Zeiten) abhängig von der Entfernung. Auf
> solchen Leitungen kannst du prinzipbedingt maximal V.34er Verbindung und
> keine PCM-Verbindungen (56K-Codierungen) aufbauen.
>
> Eine andere Alternative wäre eine ISDN-Standleitung bei der Telekom
> zu beantragen. Geräteseitig brauchst ein ISDN-Karte (z.b. ISDN-Karte)
> die die PunkzuPunkt-ISDN-Verbindung unterstützt und nicht nur den
> Mehrgeräteanschluss (PunktzuMultipunkt-Verbindungen). Preise musst du
> bei der Telekom befragen. Für diese Zwecke gibt es natürlich noch andere
> mehr oder weniger Standleitungsvarianten bei der Telekom für
> Firmenkunden (S2M via ISDN, ATM, FrameRelay etc..). Das macht natürlich
> nur Sinn wenn man den entsprechenden Bandbreitenbedarf benötigt.
> ISDN-Standleitungen werden z.b. gerne für Außenfilialen von
> KAssensystemen verwendet wenn dir ihre Inventardaten zur Firmenzentrale
> abends übermitteln.

He, hörst Du überhaupt noch zu?

Ich wusste garnicht, dass die Telekom einen Aktionsradius von 4000 km hat,
um ISDN-Anschlüsse noch anzubieten. Was soll immer das Gerede von deinen
Standleitungen? Es geht um eine temporäre Rechner zu Rechner-Verbindung mit
analogen Einwahlmodems. Und gut, eins muss in der Lage sein, die
Einwahlfunktion zu übernehmen. Mit ISDN klappt das bisweilen ganz gut. Sogar
mit Routern. Aber in 4000 km Entfernung dürften die ISDN-Anschlüsse
ausgedünnt sein. Es wurde ja auch gesagt, dass man bald einen Monatslohn für
einen Breitbandanschluss abdrücken müsse. Aber vielleicht ist es dort eben
auch noch möglich für Umme eine direkt scharf geschaltete Festverbindung
für
gutes Geld zu bekommen und die Standleitung lässt sich wirklich mit deinen
Standleitungsmodems realisieren?

--Jochen Tanneberger



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