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Re: Habe das gleiche Anliegen...

Von: Jochen Tanneberger (jochen.tanneberger@fernuni-hagen.de) [Profil]
Datum: 16.06.2007 13:17
Message-ID: <f50gbs$tlv$03$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.comm.geraete.analog.modem
"Tobias Claren" <Tobias_Claren@GMX.de> schrieb im Newsbeitrag
news:f4rshk$76f$1@online.de...
> "Jochen Tanneberger" <Jochen.Tanneberger@FernUni-Hagen.de> schrieb
im
> Newsbeitrag news:esrvnc$oa2$03$1@news.t-online.com...
> (...)
> > Hast Du's noch nicht verstanden? Es geht nicht. Hat doch Peter S. eben
> > erklärt. Es ist Tarivabhängig.
>
> Ich glaube "Jochen Tanneberger" hat es nicht verstanden ;-) .....

Nun denn:

> Er will sein analoges Modem daheim anrufen. Das ist genau so eine
> "Sprachverbindung" wie wennman telefoniert. Beim normalen Telefonieren
> findet eine Tonmodulation der Stimme statt, beim Modem über wenige
> Frequenzen für 1 und 0 . Da ist nichts "Tarivabhängig", das ist
dann in
der
> Sprachflat drin.
>

Du bist unzureichend informiert und kompensierst dein Halbwissen mit
Annahmen anstatt richtig zu recherchieren und verwässerst deine
Argumentation mit allgemeingültigen Kenntnissen "Tonmodulation der Stimme
...,", "1 und 0".

Mit entsprechender Kenntnis kann das Modem zu Hause vom Mobiltelefon
angerufen werden. Es dürfte auch eine im PC hinterlegte Audio-Datei in
Funktion einer Sprachmailbox als Ansage übertragen werden können. Vielleicht
ist es auch mit etwas Geschick möglich Verbindung via Terminalemulation zu
erhalten. Der Übergang zu einem Paket orientiertem Dienst (IP) dürfte aber
scheitern.

> Ich habe exakt die gleiche Frage.
> Die wichtigen Punkte sind:
>
> Kann ein Mobiltelfon selbst ein Modem anrufen und die nötige Kommunikation
> über Tonsignale herstellen?

Es könnte ein entsprechend modifiziertes Modem anrufen. Es scheitert an der
hinreichenden und notwendigen Bedingung der Kommunikationsanforderung.

> Das GSM "Volldigital" ist, ist hier absolut irrelevant. Ich muss das
leider
> schreiben weil es ein paar selbsternannte Experten gibt, die das als
> Totschalgargument anführen.

Das ganze Übertragungsnetz ist voll digitalisiert und wurde bisher hier
nicht als Argument angeführt. Du kannst dir also deine Kraftausdrücke
sparen, wenn Du eh nicht die Zeit hast, sie richtig zu schreiben.


> Sie bedenken dabei aber nicht, dass dies absolut
> unwichtig ist. Was interessert es, was das Telefon da absendet? Die
Eingabe
> bei einem Telefon sind Töne (Sprache), und das können ja auch die
Frequenzen
> eines Modems sein. Das Mobiltelefon müsste also "nur" ein Softmodem
> eingebaut haben, was es ihm ermöglicht nachdem das Analogmodem angerufen
> wurde diese Töne zu erzeugen und selbst zu verstehen.

Nun ja. Es könnte gelingen das Telegraphenalphabet Tonmoduliert zu
übertragen und einen Fernschreiber zu bedienen. Vielleicht könntest Du auch
eine Faxnachricht zu einem Hellschreiber übertragen. Du könntest auch einen
Hostrechner mit deinem Akkustikkoppler bedienen. Terminalemulationen.

> Also >analoge Kommunikation<. Auch wenn es zwischendruch digitalisiert
wurde.

Die Übertragungsmöglichkeit für analoge Kommunikation ist beschränkt.


> Oder will
> jemand behaupten wenn wir telefonieren tun wir das auch "digital"? Dazu
> müssten wir schon eine Datenschnittstelle haben an dass wir das
Mobiltelefon
> anschließen um direkt die Gedanken zu übertragen.Wobei diese jua auch
quasi
> analog sind. DIe Hirnwellen sind ja nicht 1 und 0.
> rgendwo ist immer analog an den Enden so einer Telefonverbindung.
>

Schöne Geschichte. Nur leider beeindruckt das hier niemand. Du könntest
Sherlock Holmes-Romane oder Detektivgeschichten wie Erich Kästner damit
schreiben. Eine gewisse Bewunderung zolle ich dir damit schon ab. Vielleicht
eignest Du dich auch als Experte für Sience-Fiction. Vielleicht sind auch
die Hirnwellen binär? Da oder nicht da. Je nachdem, wie man gerade guckt.

>
> Und fals jetzt immer noch jemand was gegensätzliches behaupten will, der
sei
> an die Akustikkoppler erinnert.

Schon mal was damit probiert?

> Die gibt es auch heute noch mit über 26 Kbps:

Schrittgeschwindigkeit, Bit/sec?

> http://www.konexx.com/koupler.htm
> Wenn ich so nein Teil für ein paar EUro finden würde, würde ich es
kaufen.

Frag doch mal bei einem Genossenschaftsdiscounter nach oder höre dich bei
Folklorecomputer um.

> Zuletzt bei eBay USA für 3 Euro.....
>

Ja.

--Jochen Tanneberger



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