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Re: schnurlos - nur Basisstation/Handteil ohne... Gewitter - reicht Strom ziehen?

Von: Michael Landenberger (spameimer052006@arcor.de) [Profil]
Datum: 14.11.2007 11:30
Message-ID: <473ace65$0$16666$9b4e6d93@newsspool3.arcor-online.net>
Newsgroup: de.comm.geraete.analog.misc
"Christian Knoke" <chrisk@cknoke.de> schrieb:

> Michael Landenberger <spameimer052006@arcor.de> wrote:

>> Wenn DECT-Telefone tatsächlich schädliche
Wirkungen hätten, wären die
>> Krankenhäuser voll von DECT-Geschädigten.
>
> Bei meinem letzten Karnkenhausbesuch befand sich das DECT-Telefon etwa
> 16 m weit entfernt auf dem Stationszimmer. Von meinem DECT-Telefon zuhause
> bin ich durchschnittlich 4 m weit entfernt. Damit war die Strahlung im
> Krankenhaus 16mal niedriger, durch die starken Krankenhauswände wohl
> eher 50mal.

Ich meinte nicht DECT-Geschädigte, die erst im Krankenhaus krank werden,
sondern die, die erwiesenermaßen (!) aufgrund der Strahlung ihres
DECT-Telefons zuhause krank geworden sind und deswegen ins Krankenhaus
eingeliefert werden müssen. Frau Dr. Vogt-Heeren zähle ich
nicht zu diesen
Personen, denn sie ist nicht erwiesenermaßen (!) aufgrund der Strahlung (!)
eines DECT-Telefons krank geworden. Um die schädliche Wirkung des Telefons
nachzuweisen, hätte sie einen Doppelblindtest
(<http://de.wikipedia.org/wiki/Blindstudie>) mit einem
funktionsfähigen
Telefon und einem äußerlich identischen Dummy bei ansonsten
unveränderter
Umgebung machen müssen.

>> Trotzdem ist bei uns niemand krank.
>
> Das ist natürlich schön. Es bedeutet aber nicht, das
einige Menschen
> nicht doch sensibler reagieren und in ihrem Wohlbefinden dadurch
> gestört oder gar krank werden.

Meine ganz persönliche Meinung: wer durch ein DECT-Telefon in seinem
Wohlbefinden gestört oder gar krank wird, der würde das auch,
wenn man ihm
einen funktionslosen Telefon-Dummy hinlegen würde. Man nennt das
Nocebo-Effekt (<http://de.wikipedia.org/wiki/Nocebo-Effekt>). Es gab schon
einmal den Fall, dass nach Aufstellung eines Mobilfunkmasts die Anwohner
massenweise über die unterschiedlichsten Zipperlein klagten, und sich
hinterher herausstellte, dass der Mast noch nicht einmal mit einer
funktionsfähigen Sendeanlage ausgestattet, geschweige denn in Betrieb
gegangen war.

Gruß

Michael


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