nntp2http.com
Posting
Suche
Optionen
Hilfe & Kontakt

Re: schnurlos - nur Basisstation/Handteil ohne... Gewitter - reicht Strom ziehen?

Von: Josef Fischer (usenet-unrat1@gmx.de) [Profil]
Datum: 31.10.2007 17:36
Message-ID: <5orp9uFntv5kU1@mid.individual.net>
Newsgroup: de.comm.geraete.analog.misc
Christian Knoke wrote:
> Josef Fischer <usenet-unrat1@gmx.de> wrote:
>> Christian Knoke wrote:
>
>>> Die DECT-Telefone der Nachbarn sind aber aller wahrscheinlichkeit
>>> ein paar Meter und Wände entfernt. Neben dem eigenen DECT-Telefon
>>> sitzen Regina und ihr Mann in aller Nähe. Das macht einen großen
>>> Unterschied, da die Strahlung mit dem Quadrat der Entfernung
>>> abnimmt.
>
>> Naja, wer schon die eigene Basis "spürt", der muss ja schreiend
am
>> Boden liegen, wenn er selber telefoniert. Glauben versetzt Berge.
>
> Es geht nicht um Schmerzen, sondern die Genese von Gehirntumoren,
> vorzugsweise im Bereich des Ohres, und andererseits um die,
> zugegebenermaßen schwer zu spezifizierende, Wirkung gepulster
> Mikrowellenstrahlung auf das Nervensystem insgesamt.

Die noch nie nachgewiesen werden konnte.
Und zum Glück für die Elektrosensiblen wird die Unschädlichkeit nie im
sinne
eines mathematischen Beweises  geführt werden können, sodass man die
Diskussion bis in alle Ewigkeit fortführen kann, egal welche Grenzwerte
gelten.

>> Darüber hinaus wird man nie den Beweis der Unschädlichkeit bringen
>> können.  Dass Beweis der Schädlichkeit trotz aller Bemühungen -
auch
>> durch die Gegner - jahrzehntelang ausblieb, ist für auch ein gewisses
>> Indiz dafür, dass Panikmache nicht angebracht ist.
>
> Der Schwachpunkt von Post-Mortem-Studien (also indem man eine bereits
> erkrankte Patientengruppe untersucht) ist naturgemäß, im nachhinein
> festzustellen, welchen Strahlungsquellen in welcher Intensität über
> welche Zeit die Patienten ausgesetzt gewesen sind. Wo wurde das Handy
> getragen? Welche Feldstärke (schwankt zwischen Modellen und mit der
> Entfernung zum Mast)? Freichsprecheinrichtung? Vor allem: wie lange
> wurde telefoniert? Wer weiss das schon noch genau für die letzten 10
> Jahre? Und natürlich gibt es andere Strahlungsquellen, denen man
> ausgesetzt gewesen sein kann.
>
> Nach Häufigkeit und Intensität dürfte das Handy am Ohr auf Platz 1,
> Mobilfunkmasten in unmittelbarer Nähe (unter 100 m) auf Platz zwei
> liegen, was die Gesellschaft insgesamt angeht.

Dürfte, könnte, sollte. Es gibt Tonnen von Studien, die nicht alle von
tendenziösen Geldgebern finanziert wurden. Die konnten gar nichts
nachweisen, nichtmal die Spur eines Beweises gibt es.
Dann der Mist mit den Sendemasten: Jeder will telefonieren, aber die
Sendemasten bitteschön weit weg. Dass ein dichteres Sendenetz mit wesentlich
geringeren Sendeleistungen - auch in Summe - einhergeht, wird auch wieder
ignoriert.


> Vermutlich wird es noch lange Zeit keinen Beweis für das eine oder
> andere geben. Vielleicht bräuchte man ganz andere
> Untersuchungsmethoden. Aber das es keinen Beweis gibt, heißt ja nicht,
> das es das nicht gibt. Und auch wenn es viele andere Sender gibt (die
> aber meist weiter weg liegen dürften oder nur gering strahlen), heißt
> das nicht, das man nichts tun kann, um die eigene Strahlenbelastung zu
> verringern.

Entschuldigung, ich habs echt satt. Unschädlichkeit wird man nie beweisen
können. Verinnerlicht doch endlich mal die Tatsache, dass wir seit über
einem Jahrhundert mit künstlichem Elektromagnetismus leben und bestimmt eine
knappe Generation lang dran geforscht wurde, was schädlich ist. Vielleicht
kann man das ja als Indiz dafür sehen, dass die Einflüsse zumindest gering
genug sind, um sich jeder Nachweismethode zu entziehen.
Nur zur Erinnerung: Wir reden hier über Funkanwendungen mit geringer
Leistung, nicht über die extrem starken Felder, die z.B. unter
Hochspannungstrassen auftreten. Aber nicht mal bei der Bevölkerung unter
diesen Trassen konnte man einen Zusammenhang zwischen Feldern und
Erkrankungen nachweisen. Die Leute waren zwar kränker, aber das kann auch am
sozialen Umfeld gelegen haben, das dort wegen der billigen Immobilienpreise
naturgemäß schlechter ist.
Und dass andere Lebensrisiken, die wir bewusst in Kauf nehmen, uns viel
leichter in den Orkus befördern.



[ Auf dieses Posting antworten ]