Re: schnurlos - nur Basisstation/Handteil ohne... Gewitter - reicht Strom ziehen?
Von: Christian Knoke (chrisk@cknoke.de) [Profil]
Datum: 31.10.2007 13:08
Message-ID: <eq7mv4-e0m.ln1@news.cknoke.de>
Newsgroup: de.comm.geraete.analog.misc
Datum: 31.10.2007 13:08
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Josef Fischer <usenet-unrat1@gmx.de> wrote: > Christian Knoke wrote: > > Die DECT-Telefone der Nachbarn sind aber aller wahrscheinlichkeit ein > > paar Meter und Wände entfernt. Neben dem eigenen DECT-Telefon sitzen > > Regina und ihr Mann in aller Nähe. Das macht einen großen Unterschied, > > da die Strahlung mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt. > Naja, wer schon die eigene Basis "spürt", der muss ja schreiend am Boden > liegen, wenn er selber telefoniert. Glauben versetzt Berge. Es geht nicht um Schmerzen, sondern die Genese von Gehirntumoren, vorzugsweise im Bereich des Ohres, und andererseits um die, zugegebenermaßen schwer zu spezifizierende, Wirkung gepulster Mikrowellenstrahlung auf das Nervensystem insgesamt. > Darüber hinaus wird man nie den Beweis der Unschädlichkeit bringen > können. Dass Beweis der Schädlichkeit trotz aller Bemühungen - auch > durch die Gegner - jahrzehntelang ausblieb, ist für auch ein gewisses > Indiz dafür, dass Panikmache nicht angebracht ist. Der Schwachpunkt von Post-Mortem-Studien (also indem man eine bereits erkrankte Patientengruppe untersucht) ist naturgemäß, im nachhinein festzustellen, welchen Strahlungsquellen in welcher Intensität über welche Zeit die Patienten ausgesetzt gewesen sind. Wo wurde das Handy getragen? Welche Feldstärke (schwankt zwischen Modellen und mit der Entfernung zum Mast)? Freichsprecheinrichtung? Vor allem: wie lange wurde telefoniert? Wer weiss das schon noch genau für die letzten 10 Jahre? Und natürlich gibt es andere Strahlungsquellen, denen man ausgesetzt gewesen sein kann. Nach Häufigkeit und Intensität dürfte das Handy am Ohr auf Platz 1, Mobilfunkmasten in unmittelbarer Nähe (unter 100 m) auf Platz zwei liegen, was die Gesellschaft insgesamt angeht. Vermutlich wird es noch lange Zeit keinen Beweis für das eine oder andere geben. Vielleicht bräuchte man ganz andere Untersuchungsmethoden. Aber das es keinen Beweis gibt, heißt ja nicht, das es das nicht gibt. Und auch wenn es viele andere Sender gibt (die aber meist weiter weg liegen dürften oder nur gering strahlen), heißt das nicht, das man nichts tun kann, um die eigene Strahlenbelastung zu verringern. Gruß Christian -- Christian Knoke * * * http://cknoke.de * * * * * * * * * Ceterum censeo Microsoft esse dividendum.[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Josef Fischer (31.10.2007 17:36)
