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Reparatur FT-101B - Masswiderstand an der Stelle wichtig?

Von: Harald Horn (harald_horn@freenet.de) [Profil]
Datum: 10.10.2009 11:51
Message-ID: <haplbi$787$00$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.comm.funk.amateur
Hallo,

hab hier nochmal eine Frage zur Reparatur meines FT-101.
(vgl. Thread "6JS6C auf Dekeft prüfen")
Inzwischen konnte ich alle Ersatzteile auftreiben (mir ist sogar
eine einzelner Netztrafo für den Fall der Fälle begegnet), allein
der durchgebrannte Widerstand ist als Massewiderstand anscheinend
schlecht zu besorgen. MOX-Widerstände konnte ich auch nirgends finden.
Nun ist es so, daß der Zweig, in dem der besagte Widerstand sitzt, gar keine
HF führt: Es handelt sich um den Anschluss des Schirmgitters an 160VDC;
in Reihe sitzt noch ein Durchführungskondensator sowie eine Drossel, die
augenscheinlich HF von der 160V-Versorgung fernhalten soll.
Wenn ich den Widerstand jetzt durch einen gängigen Metallschichtwiderstand
ersetze,
der ja stärker induktivitätsbehaftet ist, würde sich eigentlich nur die
Entkopplung
von der Versorgungsspannung etwas verbessern, oder?
Liege ich richtig?
Die Funktion des Widerstands an der Stelle erkläre ich mir so, daß es in
exakt dem
Fall, der eingetreten ist (Kurzschluss in der Röhre), den Strom begrenzen
soll.

Gruß,
Harald/DJ3HRN



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