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Voodoo-Phone Vertrag kuendigen

Von: Alexander Wolff (ooops@gmx.de) [Profil]
Datum: 21.10.2009 17:36
Message-ID: <hbn9s4$31a$03$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.comm.anbieter.mobil
Wie man sich Kunden als bleibende Freunde erhält, wenn sie zwischenzeitlich
keine Lust mehr haben:

- per E-Mail ist die Kündigung nicht gültig (s. "Kontakt", auf der
Webseite)
- eine Faxnummer hat Voodoofone nicht, somit: Schriftform heißt Brief!
- im Voodoofone-Shop nahm man früher die Kündigung entgegen und stempelte
ein
Exemplar für Dich. Auch das verweigern sie mittlerweile.

Man ist also drauf angewiesen, dass die Post ankommt und "nicht verloren
geht". Also, falls kein Stempel/Unterschrift im Shop (wenigstens faxen sie
manchmal die Kündigungen an die Zentrale - gerade eben aber lehnte der
Shopmensch grundsätzlich jede Mitwirkung ab), dann Einschreiben/Rückschein
notwendig. Soll der Kunde doch richtig bluten, wenn er uns nicht mehr mag,
die alte Sau!

Beim T-Punkt kann man wenigstens noch persönlich in eigenen Dingen
vollumfänglich rechtsgeschäftlich werden. Wie lange wohl noch? Ob man bald
Geburtsurkunde und Mietvertrag/Grundbuchauszug für eine
Telefonvertragskündigung braucht?

Das ist Voodoofone! Ein Mrd.-Unternehmen - halt: sogar ein
TELEKOMMUNIKATIONS-Konzern - ohne Faxnummer! Kommt man jemals wieder zu so
jemandem zurück?

Das Verhalten ist ebenso ein Eingeständnis, dass Voodoofonepreise für den
Normalo nicht kompetitiv sind. Sie betrachten die Kunden höchstselbst als
für lange Zeit verloren und wollen ihn daher möglichst für die
Kündigung
rödeln lassen bzw. von seiner Trägheit profitieren.

Endlich habe ich meine (Groß)-Familie, die seit 1997 dort bestimmt 20.000
Euro Umsatz gelassen hat, dort komplett weggeholt. 2 Jahre hat es gedauert,
aufgrund der verschiedenen Laufzeiten.

Es lebe Aldi! Nie wieder Knebelverträge! Niemals Blendung durch Produkte wie
iPhone und den Lifestyle!
--
Moin+Gruss Alexander


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