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Re: Tarifwechsel zu 1&1-Doppelflat - keine Rufnummernmitnahme

Von: Erik Vogelgsang (spambox2003@gmx.net) [Profil]
Datum: 27.08.2008 17:48
Message-ID: <48b57751$0$20709$9b4e6d93@newsspool4.arcor-online.net>
Newsgroup: de.comm.internet.telefonie de.comm.anbieter.festnetz.misc
Ralf Kusmierz schrieb:

> Vielleicht erklärt es mir mal endlich jemand: Beim Faxen muß der
> Absender einen Handshake mit dem Empfänger machen?

Ja.

> Oder kann er
> einfach seine komplette Nachricht rausrotzen, und der Empfänger
> bastelt sie sich dann schon zusammen?

Nein.

> Denn, wenn eine gegenseitige
> Synchronisation eigentlich nicht erforderlich ist, dann könnte
> schließlich die Schnittstelle zwischen Breitband und Festnetz die
> Nachricht einfach ein bißchen puffern und unzerhackt weitergeben.

Eben nicht. Stell dir ein einfaches Thermofax vor, das schreibt alles so
und in der Reihenfolge auf, wie es bei ihm ankommt. Das Ding hat nicht
mal einen Speicher.

> T.38
> setzt geräteseitige Funktionalität voraus, geht also gar nicht mit
> allen FAX-Endgeräten?

Der Adapter von IP nach POTS muß T.38 können, nicht das Faxgerät. Das
hat nämlich in der allermeisten Fällen ein analoge Telefonschnittstelle.

> Praktisch überall gibt es neben dem Telekom-Kupfer inzwischen
> Fernsehbreitbandkabel,

Das wage ich doch sehr zu bezweifeln. BK-Netze gibt es auf dem Lande
fast gar nicht und in Städten sorgen die Eigentumsverhältnisse für
Behinderungen beim Ausbau.

> und Strom mit den zugehörigen Leitungen ist
> sowieso vorhanden.

Darüber Internet zu verbreiten ist wohl schon gescheitert.

> Wahrscheinlich wären drahtlose Betreiber-Lösungen
> übergangsweise sogar billiger als Erdarbeiten.

Frequenzen sind knapp und teuer.

>> dann landest Du bei Arcor.

> Sind die wirklich größer als United Internet. Ist ja
gräßlich...

Die sind nicht größer, haben aber wenigstens eigene Technik.

--
Gruß Erik.

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