Re: Kabel Deutschland
Von: Rainer Zocholl (usenet-posting-nospam-74308-@zocki.toppoint.de) [Profil]
Datum: 29.06.2008 15:54
Message-ID: <AgmJyElMgjB@zocki.toppoint.de>
Newsgroup: de.comm.abuse
Datum: 29.06.2008 15:54
Message-ID: <AgmJyElMgjB@zocki.toppoint.de>
Newsgroup: de.comm.abuse
(Maik Zumstrull) 28.06.08 in /de/comm/abuse: >> "Eine vollständige Löschung Ihrer Adresse aus unseren Systemen kann >> dazu führen, dass wir Ihre Adressdaten über Adresshändler -- >> selbstverständlich in datenschutzrechtlich zulässiger Weise -- >> erneut einkaufen und Sie wieder bewerben. >> Damit Sie wie gewünscht zukünftig keine Werbepost oder Werbeanrufe >> mehr von Kabel Deutschland erhalten, haben wir Ihre Daten in einer >> Sperrliste in unseren Systemen gesichert und sie dadurch für die >> zukünftige Verwendung zu Werbezwecken gesperrt. >> Sollten Sie mit der Eintragung Ihrer Daten in unsere Sperrliste >> nicht einverstanden sein, bitten wir Sie, uns dies schriftlich >> mitzuteilen." >> >> Ich habe nicht widersprochen (evtl. ein Fehler?), also sollte ich >> jetzt auf der Sperrliste sein. >Bei Briefwerbungswiderspruch ist eine Sperrliste der normale Vorgang. >Den Grund haben sie ja völlig richtig mit angegeben: wenn sie deine >Adresse nur löschen würden, würde sie mit ziemlicher Sicherheit beim >nächsten Update ihrer Datenbank wieder mit rein rutschen und du >würdest wieder Werbung kriegen. Das ist doch logisch. Das klingt nur so. Denn der Fehler liegt darin, das sie glauben jeden belästigen zu können der nicht widersprochen hat! Gäbe es bei der Dreckswerbungs einen "Opt-In"-Zwang wie bei eMail müsste man sich nicht eine Speicherung seiner Daten einlassen. Es ist unglaublich wieviel Tonnen von Papier unnütz für unerwünschte Werbung vertan wird. Und, einige Schweine haben eine neue Masche: Anstatt Freiumschlägen geben sie nur noch eine 0800er Nummer an! D.h. man nicht mehr den Müll -auf deren kosten- zurück senden! >Gegen nicht persönlich adressierte Werbung hilft nicht ein Widerspruch >an den Absender, sondern ein Keine-Werbung-Aufkleber am Briefkasten. Aber nicht wenn da "an die Bewohner des Hause der xy strasse". >Wenn der missachtet wird, kannst du gegen den Austräger vorgehen, >gegen den Absender höchstens indirekt. Das dürfte aber selten nötig >sein, meiner Erfahrung nach halten die meisten Zustelldienste sich an >diese Aufkleber problemlos. Ich frage auch hier: Warum sieht der Gesetzgeber kein "Opt-In" vor? Warum müssen Eigentümer ihre schicke neue Briefkastenanlage mit "Keine Werbung, keine Werbezeitungen, keine nicht-namentlich addressierten Briefe" verschandeln? Ist das nicht ein Verstoss gegen BGB823(alt) (freie verfügung über das Eigentum) oder gar Nötigung(ich muss etwas tun, was ich nicht möchte, aber mir anderen Falls mit einem Übel gedroht wird)? Briefkastenhersteller haben diese Marktlücke ja AFAIK auch noch nicht entdeckt: Briefkästen mit integrierten "Bitte nicht.." Liste... damit würden "Es ist post da"-Melder wieder Sinn machen, die sie ja durchaus anbieten. Rainer -- Transparency International definiert Korruption als Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil. [...] Corruption is operationally defined as the misuse of entrusted power for private gain. [...][ Auf dieses Posting antworten ]
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- Maik Zumstrull (29.06.2008 18:40)
- Rainer Zocholl (29.06.2008 19:32)
- Maik Zumstrull (29.06.2008 19:57)
- Erich H. (04.07.2008 09:17)
- Maik Zumstrull (04.07.2008 13:59)
- M. A. Specka (04.07.2008 14:17)
- Maik Zumstrull (04.07.2008 14:19)
