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ankommende Spamanrufe kosten Geld??

Von: Henning Gajek (hrgajek@nurfuerspam.de) [Profil]
Datum: 26.02.2008 13:52
Message-ID: <fq18d6$b8j$03$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.comm.abuse
Hallo,



aus nachfolgender Pressemitteilung der Bundesnetzagentur entnehme ich, daß
ein Telefonteilnehmer einen ankommenden Anruf erhält und nach Drücken einer
Taste zu einer Mehrwertnummer verbunden wird, die vom Telefonkonto des
Telefonteilnehmers eine 0900 Verbindung kassieren will?

Hat das hier schon jemand erlebt oder kennt belegbare Fälle?

Ist sowas technisch überhaupt möglich/zulässig

Nachfolgend die Original

P R E S S E M I T T E I L U N G der BNetzA

Bonn, 26. Februar 2008



Bundesnetzagentur greift bei Rufnummernmissbrauch mit illegalen
Gewinnspielen hart durch

Kurth: "Missbrauch von Rufnummern und Tricks dürfen nicht Basis für
Geschäftsmodelle sein"

Die Bundesnetzagentur ist erneut mit einem umfassenden Maßnahmenbündel einem
Fall von großflächigem Rufnummernmissbrauch begegnet. Sie hat die
Abschaltung einer (0)900er Rufnummer wegen Rufnummern-Spams angeordnet, dem
Unternehmen untersagt, illegale Telefonwerbung durchzuführen, ein
Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot ausgesprochen sowie das angewandte
Geschäftsmodell verboten. Für den Fall der Zuwiderhandlung wurden
Zwangsgelder angedroht.

Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, zeigt sich entschlossen im
Kampf gegen Unternehmen, die Rufnummern bewusst missbrauchen, um
wirtschaftliche Gewinne auf Kosten der Verbraucher zu erzielen. "Wir
schützen die Verbraucher und gehen unnachgiebig gegen einen derartig
organisierten Rufnummermissbrauch vor. Das Telekommunikationsgesetz hat uns
Instrumente an die Hand gegeben, mit denen wir den Missbrauch von
Telefonnummern bekämpfen können. Diese Instrumente schöpfen wir voll aus.
Es
darf nicht zu Schlupflöchern für Unternehmen kommen, die durch technische
Manipulationen eindeutige Regeln umgehen wollen. Missbrauch von Rufnummern
und Tricks dürfen nicht Basis für Geschäftsmodelle sein. Dies kann auch nur
im Interesse rechtschaffender Anbieter im Mehrwertdienstemarkt sein."

Das von der Maßnahme der Bundesnetzagentur betroffene
Telekommunikationsunternehmen hatte mittels Telefoncomputern bei
Verbrauchern angerufen und ihnen über eine automatische Ansage mitgeteilt,
sie hätten einen Preis gewonnen. Um nähere Informationen über den Gewinn zu
erhalten, wurden die Angerufenen aufgefordert, eine bestimmte Taste an ihrem
Telefonapparat zu drücken. Daraufhin wurden sie auf die Rufnummer (0)900 3
101 655 weitervermittelt, die mit erhöhten Gebühren verbunden war. Dies
geschah selbst bei Personen, die eine Sperre für (0)900er Rufnummern
eingerichtet hatten. Die Bundesnetzagentur hat diese Praxis dem Unternehmen
nunmehr vollständig verboten.

""Bei solchen Gewinnspielen gewinnen nur die Unternehmen, die derartige
telefonische Gewinnspiele veranstalten und über teure Rufnummern abrechnen.
Unsere Maßnahme soll daher auch als deutliches Signal an Verbraucher und
Unternehmen verstanden werden, dass die Bundesnetzagentur gegen die
rechtswidrige Nutzung von Nummern und Umgehung von Sperrmöglichkeiten hart
einschreitet", sagte Kurth weiter.

Betroffene Verbraucher können sich unter der Rufnummer 0291 9955-206, per
E-Mail unter rufnummernmissbrauch@bnetza.de sowie postalisch unter den
nachfolgenden Adressen an die Bundesnetzagentur wenden:

Bundesnetzagentur
Nördeltstr. 5
59872 Meschede

oder
Bundesnetzagentur
Schütt 13
67433 Neustadt

HAUSANSCHRIFT
Tulpenfeld 4
53113 Bonn
TEL +49 (0) 228 14-9921
FAX +49 (0) 228 14-8975
mailto:pressestelle@bnetza.de
www.bundesnetzagentur.de

--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
http://www.gajek.de



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