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Re: www.terrorfamilie.de

Von: Peter Lemken (spam.for.the@buerotiger.de) [Profil]
Datum: 25.06.2008 13:32
Message-ID: <6ceon4F3fadklU1@mid.individual.net>
Newsgroup: de.alt.talk.unmut
Claus Maier <spamgate@arcor.de> wrote:
> Peter Lemken wrote:
>> [...]
>> Dreck, absoluter Dreck, diese ScheiÃ?provinz hier,

Dreck ist vor allem Dein Newsdings. Wer heute noch mit so einem Scheiß
unterwegs ist, der hat wirklich die Zeichen der Zeit nicht erkannt und muß
sich gefallen lassne, als dummer, ignoranter Depp angesehen zu werden.

> Ich stimme generell zu.
> Stuttgart ist nicht schön[1]. Strafversetzt?

Quasi.

> Um Details beurteilen zu können:
> Postleitzahl?

Egal. Es ist nicht Stuttgart, sondern einer jener Vororte, die lediglich
dieselbe Vorwahl haben. Sie sehen alle gleich aus, haben eine identische Dichte
von schwäbischen Gartennazis, braun-beigen Miniwohnklos, 3 1/2
m² Vorgarten
und dicken Mittzwanzigerinnen mit zu vielen Blagen.

>> dagegen war das
>> DachgeschoÃ? mitten in Berlin[2] wirklich eine paradiesische Oase.
>
> Echt jetzt?

Ja, echt jetzt. 140 m², sonnendurchflutet (jedes Zimmer mindestens ein
Oberlicht), 30er Zone, Balkon zu begrüntem Innenhof, kein
Straßenlärm,
ruhige Nachbarn (bis die Belgier kamen und da waren wir schon kurz von dem
Auszug), 20 min. Laufentfernung zur Philharmonie/Potsdamer Platz. hunderte
von Kneipen/restaurants im Umkreis von 1 km, worunter auch noch das beste
Steakhaus von ganz Deutschland war.Es gibt den einen oder anderen aus der
Gruppe, dem die Wohnung (und das Steakhaus) bekannt ist.

Paradies.

> Dachgeschosse sind doch meist eher Zellen als Oasen -
> Im Sommer brütendheiß, im Winter arschkalt(bis auf den
Fußboden)
> - GULAGverhältnisse beinahe -

Genau das Gegenteil war der Fall. Gut isolierter Fußboden, gut isolierende
Fenster/Glasfront. Im Sommer nie wärmer als es draußen ist, im
Winter wohlig
warm. Perfekt einfach.

> und mit dem Ausblick auf die Szene ist's auch nicht so doll -
> schräge Fenster, Dachrinnen etc. im Blickfeld.
> Ausnahmen gibt's natürlich hier und da.

Dies war eine solche. Alleine das Vogelleben war deutlich umfangreicher als
hier auf'm Lande; mehr Mauersegler, Eichelhäher, Grünfinken
als hier und
einen Habicht habe ich hier noch nicht gesehen, aber in Berlin hatte der
einen festen Platz auf der Mobilfunkantenne und hat uns dadurch als netten
Nebeneffekt noch die Scheißtauben vom Hals gehalten.

> [1]
> Es ist nicht nur nicht schön, es ist die Hölle.

Kann man so sehen. Die Stadt mag ja noch ganz nett sein, wobei mir zuviel
70er Jahre Betoncharme vorherrscht, aber die Schwaben, diese Sprache. Würg.

OK, Lebensmittel hier sind gut, insofern kann man hier zumindest überleben,
aber mehr auch nicht.

> Würde mich mein Job nicht hier binden, wäre ich
morgen weg.
> Ich bevorzuge Extreme:
> Entweder *richtige* Städte, wo einiges abgeht.

Berlin, sag' ich doch.

> Oder Kleinstädte, wo die Szene überschaubar ist

Hualp. Nein Danke. 3 Jahre Östereich in einem 800-Seelen-Kaff. Nie wieder,
es sei denn man hat ein gigantisches Areal mit riesiger Villa und einem 4
Meter hohen Schutzzaun, damit einem die Einheimischen nicht zu nahe kommen.

> [2]
> Berlin (das ich nicht mal aus eigenem Erleben kenne!)

Dann halt doch einfach die Fresse, wenn Du nicht weißt, wovon Du redest.

> macht mich wirklich nicht die Bohne an! Brauch ich eine Therapie?

Sicher.

> Rein vorurteilsmäßig:

Blubb.

> Zu groß(zu viele Fußballfelder!), zu laut, zu viele Politiker,
> zu viele Berliner, zu viele Schwuchteln+Transen,
> zu viele Mitbürger mit Migrationshintergrund, zu viel Historie, zu
viele Mahnmale.
> Die oben angeführten Dinge (Berliner allerdings
überwiegend als Kleingebäck)
> gibt's woanders auch. Aber IMHO in tolerierbaren Quantitäten.
> Schenk mir eine Eigentumswohnung in Berlin - ich würde mich
undankbar zeigen
> und sie sofort gegen eine in: Frankfurt, Hamburg, München,
Köln eintauschen.

Du hast keinen Schimmer.

Peter Lemken
0711

--
Nature abhors crude hacks

http://df5jt.over-blog.com

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