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Re: KiGa-Leiterinnen mit Blockwart-Mentalitaet

Von: Frank Hucklenbroich (hucklenbroich01@aol.com) [Profil]
Datum: 06.06.2008 09:53
Message-ID: <zwv722280dze$.1syzpxhz3p5tl$.dlg@40tude.net>
Newsgroup: de.alt.talk.unmut
Am Thu, 05 Jun 2008 20:10:11 +0200 schrieb Mareike Ziegler:

> Deine Auffassung von angemessenem sozialen Verhalten ist überaus
> seltsam. Was meinst Du denn, welche erheblichen sozialen Folgen es für
> die Familie gehabt hätte, wenn der Amtsarzt im Büro nicht den Ehemann
> erreicht hätte, sondern nur irgendeinen Angestellten oder sich
> anderweitig das falsche Gerücht "Die Mutter von X hat eine ansteckende
> Krankheit" herumgesprochen hätte?

Ja und? Würde Ralf nicht evtl. eh seinen Kollegen erzählen daß seine Frau
im Moment leider im Krankenhaus liegt (und er deshalb vielleicht mal den
einen oder anderen Tag früher weg muß um seine Frau zu besuchen)? Erzählt
man sowas nicht? Ist das ein Stigma oder Tabu? Das muß eine seltsame Firma
sein, wo sowas "erhebliche soziale Folgen" hat. Die Frau hat Meningitis und
kein AIDS!

Grüße,

Frank

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