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Re: KiGa-Leiterinnen mit Blockwart-Mentalitaet

Von: Lothar Frings (da_lodda@gmx.de) [Profil]
Datum: 03.06.2008 10:02
Message-ID: <9f082d87-7487-4148-a930-5720f325d01f@26g2000hsk.googlegroups.com>
Newsgroup: de.alt.talk.unmut
Ralf Wenzel tat kund:

> On 2 Jun., 15:33, Jürgen Gottschewski <Gottschewski.Augsb...@t-

> > Kannst du dir nicht vorstellen, dass die Frau in ihrer Funktion
> > bestimmte Pflichten hat?
>
> Ja, in erster Linie die, sich erstmal zu informieren, ehe sie Ämter
> einschaltet.

Also - wo steht das?

> Was konnte der Amtsarzt denn tun, außer mir die Fragen
> stellen zu können, die die Dame mir auch hätte stellen können.

Spielt keine Rolle. Sie wollte auf Nummer Sicher
gehen und hat es getan.

>
> Der Knaller war, dass sie MIR vorwarf, ich hätte sie nicht selbst
> angerufen. Ich habe einer Mitarbeiterin von ihr die ganze Geschichte
> erzählt UND Rückrufnummern hinterlassen für weitere Fragen -- weil s
ie
> noch nicht dort war als ich den Kurzen brachte.

Also hat sie recht - du hast sie nicht selbst angerufen.

>
> Die Frau kennt uns seit Jahren, dass wir noch NIE ein ansteckend
> krankes Kind in den KiGa gebracht haben, weiß sie.

"Komisch, er hat Sie gebissen? Das macht er sonst nie."
Hättest du das den Eltern der evtl. erkrankten Kinder
erzählt?

>
> > Die Aufregung hättest du vermeiden können, wenn du ihr gleich ein At
test
> > vorgelegt hättest, in dem die Ungefährlichkeit bescheinigt wird, and
ers
> > geht es wohl kaum.
>
> Doch, ging ja anders. Durch ein einfaches Telefonat. Mehr als
> Telefonieren hat der Amtsarzt auch nicht gemacht.

Daß ein Amtsarzt andere Befugnisse hat als du,
ist dir klar?

>
> > Aber Leute verunglimpfen, die nur ihre Pflicht tun, scheint ja "in"
zu
> > sein, und ist auch so einfach ...
>
> Aha, das Anschwärzen bei Ämtern für angeblich ansteckende Krankheite
n
> ist Pflichterfüllung. Eine virale Meningitis ist aber nicht
> ansteckend. Und weil die Kommunikation im KiGa nicht klappte und bei
> ihr nur Meningitis ankam, die Falschalarmierung.

Mit anschließender Entwarnung.

>
> Ein Anruf bei mir hätte das vermeiden können, ich hätte mit dem Anru
f
> gerechnet, der Amtsarzt hätte mich nicht zufällig erreicht, sondern
> die richtige Nummer bekommen und der wäre ganz anders an die Sache
> rangegangen. Der fühlte sich auch verarscht, dass so ein Wind gemacht
> wird ohne dass auch nur einmal bei mir nachgefragt wurde.

Tja, der Amtsarzt hätte der Kindergärtnerin im Ernstfall
vor Gericht nicht den Arsch gerettet.

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