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Re: KiGa-Leiterinnen mit Blockwart-Mentalitaet

Von: Mareike Ziegler (mzieglernospam@ix.urz.uni-heidelberg.de) [Profil]
Datum: 05.06.2008 20:10
Message-ID: <484828f8$0$6550$9b4e6d93@newsspool3.arcor-online.net>
Newsgroup: de.alt.talk.unmut
Lothar Frings wrote:
> Das spielt in diesem Fall keine Rolle. Sobald die
> Kindergärtnerin _glaubt_, es mit einer ansteckenden
> Karnkheit zu tun zu haben, ist ihr Verhalten
> in Ordnung.

Deine Auffassung von angemessenem sozialen Verhalten ist überaus
seltsam. Was meinst Du denn, welche erheblichen sozialen Folgen es für
die Familie gehabt hätte, wenn der Amtsarzt im Büro nicht den Ehemann
erreicht hätte, sondern nur irgendeinen Angestellten oder sich
anderweitig das falsche Gerücht "Die Mutter von X hat eine ansteckende
Krankheit" herumgesprochen hätte? Die Anwältin hätte womöglich
ihre
Klienten verloren, der Sohn wäre im KiGa ausgegrenzt worden,... usw.

Wenn die Kindergärtnerin glaubt, eine ansteckende Krankheit vor sich zu
haben, bleibt das Kind gefälligst aus dem KiGa draußen, bis die
ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung vorliegt!

> Man kann kein medizinisches Spezialwissen
> von ihr verlangen.

Daß man (vermeintlich) ansteckende Kinder nicht mit gesunden Kindern
zusammen in den KiGa läßt, erfordert kein medizinisches Spezialwissen,
sondern nur gesunden Menschenverstand.

Anstatt hinter dem Rücken des Vaters ein riesen Tamtam mit dem Amtsarzt
über falsche Vermutungen zu veranstalten, hätte sie auch gleich selbst
den Vater anrufen können und von diesem eine sofortige ärztliche
Unbedenklichkeitsbestätigung für das Kind einfordern können _bevor_ sie
ungerechtfertigt die Behörden alarmiert.

"Blockwart" ist für diese Kindergärtnerin aber tatsächlich ein
unpassender Begriff, ich würde vorschlagen ihn durch "kopflose,
hysterische Nudel" zu ersetzen.

Gruß,

Mareike

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