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Aufmerksamer Hausmeister

Von: Karl-Heinz (aa1233@web.de) [Profil]
Datum: 04.06.2008 08:21
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Newsgroup: de.alt.talk.unmut
Aufmerksamer Hausmeister
Unschlüssig standen die Möbelträger in der Tür. Sie hatten sich
fü
r
ihr Trinkgeld bereits bedankt. Nicole hockte auf einem vollen Karton
mit Tränen in den Augen. Allein in dieser fremden, grossen Stadt.
Nicht ein bekanntes Gesicht, und Heinz würde auch erst in frühestens
zwei Wochen nachkommen können. Als die Tür sanft zugezogen wurde,
hielt sie den Fluss der Tränen nicht mehr zurück.


Sie musste nach einem Taschentuch suchen. Das erste Leuten an der
fremden eigenen Tür! Vor Wochen, beim Abschluss des Mietvertrages,
hatte sie den Mann gesehen. Er war der Hausmeister. Hinter seinem
Rücken zauberte er einen riesigen Sommerblumenstrauss hervor und sagte
sein Herzlich Willkommen.


Nicoles Herz tat einen Hüpfer. Doch ein bekanntes Gesicht und noch
dazu so ein aufmerksamer Mann. Freudig machte sie die Tür ganz weit
auf und forderte ihn zum Eintreten auf.


Sie hatte in ihrem Kummer schon gekramt, den Karton mit den Getränken
bereits geortet. "Champagner ist zwar noch nicht im Kühlschrank",
sprudelte sie, "aber wie wäre es mit einem Kognäkchen?"


Werner Anert liess sich gern in die gemütliche Ecke führen, die von
den Möbelleuten bereits aufgebaut worden war.


Später konnte sich Nicole nicht entscheiden, sollte sie mit sich
schimpfen, weil sie weiter die Bemitleidenswerte gespielt hatte, oder
frohlocken, dass ihr gerade dies so schöne erste Stunden bescherte?
Für eines hätte sie sich sofort ohrfeigen können. Sie liess in ihrem
Frust durchblicken, dass sie gar nicht ins Schlafzimmer gehen mochte,
weil nichts so schlimm sei, als allein in ein Ehebett zu steigen. Das
Alleinsein konnte der Mann mitfühlen, und er tat es ziemlich
zielgerichtet. Seit über einem Jahr war er Single.


Vielleicht war es der eine Kognak zuviel, der Nicole abhielt, seine
Hand von ihren Schenkel zu nehmen. Konnte sie schon so ausgehungert
sein, dass ihr die erkundende Berührung sofort so gut tat? Er schien
ihre ausbleibende Reaktion als halben Sieg zu nehmen. Er wurde munter
und redete ihr ein, dass man gegen so eine Niedergeschlagenheit etwas
tun müsse. Dabei begann sich auch seine Hand in Bewegung zu setzen.
Noch ziemlich anständig, als wollte er den Rock auf ihren Schenkeln
ausbügeln. Es war schon so eindeutig geworden, dass sie sich rasch
entscheiden musste. Nicole entschied sich für diesen Abend und für
ihn. Den Ausschlag gab, dass sie ihn während seines Tastens genauer in
Augenschein nahm. Er gefiel ihr. Sie entschloss sich, ihre Muskeln
unter seiner Hand mehrmals zucken zu lassen. Die beiden sahen sich
lange Sekunden tief in die Augen. Seine brauen Rehaugen waren einzige
Frage, ihre hellblauen offensichtlich deutliche Antwort. Als er sich
unter den Rock wagte, zuckte sie mutwillig weiter und liess sich für
einen Moment tief in den Sessel fallen. Die Vorfreude öffnete alle
Schleusen der Hormonleitungen und blockierte bestimmte Gebiete des
Hirns. Als sich seine wendigen Finger am Slip vorbeidrängelten, hatten
sich die Lippen bereits aneinander festgesaugt und sie fuhr lüstern
unter sein Hemd. Für das fehlende Brusthaar entschädigten sie
Muskelpakete, die ihr sofort Schauer über den Rücken jagten.


Nicole war plötzlich irgendwie unwohl. Unmissverständlich frotzelte
sie: "Als Hausmeister musst du mir eigentlich die Armaturen im Bad
erläutern." Er begriff sofort und gab den Weg frei. Das war nötig! Sie
war den ganzen Tag unterwegs, während er duftete, als käme er gerade
aus dem Kosmetiksalon. Schade, so frech, dass er einfach nachkam, war
er nicht. Nicole versprach unter der Dusche ihrer Pussy aufgekratzt
einen wunderschönen Abend. Für einen Augenblick kam sie sich billig
vor. Sie überwand sich aber in Gedanken an sein sanftes Petting und
seine die glühenden Küsse. Das grosse Frottee verknüpfte sie nur übe
r
ihre Brust. Mit einem Blick in den Spiegel beruhigte sie sich.
Wenigstens die dunklen Wuschel waren noch bedeckt.


Den Knoten hätte sie sich sparen können. Beim nächsten Kuss lag das
Tuch am Boden und ihr ganzer Stolz, die strammen Brüste, die sich nur
ein My senkten, in seinen bewundernden Händen. Nach kurzer Zeit hing
sie ergeben in seinen Armen. Wie er mit seinen Lippen an ihren Waren
reizte, liess sie zu Wachs in seinen Armen werden. Es kam ihr vor, als
würden die Knie weich, als würde der Leib nur danach drängen, lang zu
liegen und nach allen Regeln der Kunst verwöhnt zu werden. Hatte sie
wirklich kein Stehvermögen mehr? Der Mann liess sie auf das Frottee
gleiten, von dem sie sich liebend gern getrennt hatte.


Oh, dieser Mann wusste, was er tat und war absolut nicht schüchtern.
Vor ihren Füssen blieb er stehen und trennte sich von einem
Kleidungsstück nach dem anderen. Fast ein Männerstrip! Als die Hose
fiel, riss Nicole bereits erstaunt die Augen auf. Was unter dem Slip
drängte, das war vielversprechend. Noch grösser aber war die
Überraschung, als er den Gummizug lustbetont über die stramme
Auferstehung hob. Den dunkle, glänzenden Kopf spürte sie fast schon
körperlich in ihrem Lustfieber. Der Mann war offenbar beschnitten und
trug seine Gerte in so einem kühnen Schwung, dass sie beinahe den
Bauch berührte. So einen Exoten hatte Nicole bisher nur auf Bildern
gesehen. Ihr fiel sofort ein, wie wunderbar er bei einem Ritt den
brünstigen Spalt und gleichzeitig den Kitzler verwöhnen musste. Sie
hatte wieder Kraft, war mit einem Satz auf den Knien und griff mit
beiden Händen nach der Sonderausgabe. Werner schauerte nicht nur von
ihren gekonnten Griffen, sondern auch von ihrer verbalen Bewunderung.
In ihrer Aufregung bedachte sie den Prügel mit Ausdrücken, die ihr mit
und bei einem Mann noch niemals über die Lippen gekommen waren. Das
dicke Ende stand vor ihren Augen. Es duftete ebenso erregend wie der
ganze Kerl, nur in einer etwas anderen Note. Sie stillte ihren
unbändigen Appetit. Schade, rasch warnte der Mann mit deutlicher
Körpersprache.


Dann lag er auf dem Rücken. Sie hockte siegessicher auf einen
Schenkeln. Genau so hatte sie es sich gedacht. Schon bei den ersten
Stössen rieb der kräftige Schaft den Alarmknopf phantastisch. Nicole
erschrak, wie rasch sie das erstemal durchs Ziel ging. Auch Werner war
verblüfft, dazu sichtlich ein wenig selbstzufrieden. Nun begann das
Feuerwerk erst richtig. Nach ihrer dritten Woge behagte ihr der harte
Boden nicht mehr. Das Finale mit dem aussergewöhnlichen Kobold wollte
sie in ihrem breiten Bett. Allein musste sie ja nun nicht ins
Schlafzimmer gehen.


In dieser Nacht hätte sie nie geglaubt, dass sie das Bett nicht nur
mit dem Hausmeister, sondern auch mit ihrem späteren Hausmann teilte.




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