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Re: KiGa-Leiterinnen mit Blockwart-Mentalitaet

Von: Werner Böhnke (old.quinn@gmx.net) [Profil]
Datum: 05.06.2008 12:58
Message-ID: <g28gtb$bu2$01$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.alt.talk.unmut
Hi,

Ralf Wenzel schrieb:

> On 5 Jun., 01:10, Werner Böhnke <old.qu...@gmx.net> wrote:
>
>>Weil der Amtsarzt für sie der zuständige und kompetente
Ansprechpartner
>>ist, wenn der Verdacht auf ansteckende Krankheiten entsteht.
>
> Das hätte man auch mit viel weniger Unruhe machen können.

Du musst noch viel lernen. Zu mindest im Umgang mit anderen Menschen.

Nur für den Fall, dass du meinst ich wüsste nicht wovon ich rede. Mein
Sohn war 1981 an Meningitis erkrankt, zum Glück, außer immer tierische
Kopfschmerzen vor einem Gewitter, keine Langzeitschäden davongetragen.
Diagnose durch den Hausarzt aufgrund der typischen Merkmale. Nachdem das
AK Heidberg und AK Barmbek die Aufnahme mangels Isolierbett ablehnte,
erklärte sich das Wilhelmsstift zur Aufnahme bereit. Dort wurde dann
mittels Rückenmarkpunktion die Diagnose durch den Hausarzt bestätigt und
sofort der Amtsarzt in der Kümmelstraße benachrichtigt. In der Folge
wurde die Schule informiert, dass dort ein Fall von Meningitis
aufgetreten sei und die Eltern ihre Kinder beobachten sollten. Erst
danach wurde festgestellt, dass es sich bei dem Erreger nicht um die
gefährliche Variante sondern um eine Ausweitung von Mumps gehandelt hatte.

Ansatzpunkte auf die Palme zu gehen gabs genug,
- angefangen vom Betteln nach einen Krankenhausplatz, nachdem sich die
Bettenzentrale ausgeklinkt hatte,
- den Hinweis, dass der Krankenwagen für Quarantänefälle erst in ein
paar Stunden verfügbar sein würde, worauf wir unseren Sohn dann selbst
von Langenhorn nach Rahlstedt gefahren haben, eine Fahrt die mich heute
noch an den Erlkönig erinnert, nur eben mit besseren Ausgang.
- Der Amtsarzt der zunächst die Schule informierte, obwohl sich die
Krankheit, von der Ansteckungsgefahr her, im Nachhinein als harmlos
erwiesen hat.

Nun gut, ich hatte andere Sorgen, als andere Menschen zusammnzufalten.
Und wenn, dann hätte ich hinterher die Person um Entschuldigung gebeten.

Gruß
Werner B.




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