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Theaterfluechtlinge

Von: Ralph A. Schmid, dk5ras (ralph@radio-link.net) [Profil]
Datum: 08.06.2008 10:02
Message-ID: <uo3n4414irpnbuad719ak3sqqrdf5bvenr@4ax.com>
Newsgroup: de.alt.talk.unmut
Mein Unmut über diese Leute, die meinen, während der
Theatervorstellung laut raschelnd und grummelnd den Saal verlassen zu
müssen, weil ihnen die Aufführung nicht gefällt. Kann man nicht bis
zur Pause warten, oder dann eben bis zum Ende, wenn es keine Pause
gibt? Oder das Ganze, so es denn unbedingt zur Erhaltung der geistigen
Krankheit nötig ist, leise (!) und dezent durchführen?

Sehr passend, als wieder ein Paar gehen will, ohne erkannt zu haben,
daß das Stück soeben zu Ende ist. Der eben stattfindende Monolog endet
mit einem gebrüllten "Geht!! Aber leise!". Ob das so geprobt war?

Gar kein Unmut über die dieses Mal praktizierte Methode, sich von der
Angetrauten in eine Aufführung schleppen zu lassen und dabei bewußt im
Vorfeld keinerlei Informationen über das Stück gelesen zu haben. Da
kann es einen dann auch nicht erschrecken, daß "Die Perser" aus den
Monologen einiger Personen handelt, die da eine militärische
Nierderlage bejammern, das Bühnenbild quasi keines war, die Handlung
an sich keine war, die ganze Veranstaltung rein vom hervorragend
geführten Licht und dem starken Ausdruck der vier Schauspieler
lebte... Keine Ahnung, was ich da gestern gesehen habe, aber es war
interesssant.

Und die Schauspieler habe ich auch schon gesehen - die kennt man aus
dem Tatort.

--

Ralph.

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

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