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Re: Redundanz

Von: Erhard Schwenk (eschwenk@fto.de) [Profil]
Datum: 01.07.2008 00:12
Message-ID: <48695a3c$0$6620$9b4e6d93@newsspool2.arcor-online.net>
Newsgroup: de.alt.sysadmin.recovery
Joerg Hoh wrote:
> Dietz Proepper schrieb
>> Joerg Hoh wrote:
>>
>>> Erhard Schwenk schrieb
>>>
>>>> Ein richtiger Systemcrash sieht in den meisten Fällen so aus,
daß exakt
>>>> gar niemand wissen kann, wie lange es bis zum Produktionsneustart
dauern
>>>> wird, solange nicht genau bekannt ist, was zum Ausfall geführt
hat. Und
>>>> wenn man das weiß, dauerts in den meisten Fällen nur noch
Sekunden.
>>> Wir hatten Anfang dieses Jahres einen richtigen System-Crash, 40 TB
>>> potentiell defekte Dateisysteme (SAN-Crash).
>> Dumm sowas, gell. Irgendwo habe ich mal gehört daß man auch SANs
redundant
>> auslegen kann.
>
> Tja Schatzi, das war es auch. Dumm nur, wenn das auch nicht hilft, wenn
> der Techie an den Kisten blöd rumfummelt und (dem Vernehmen nach) das
> falsche Kabel zieht und ein paar Gigabyte gecachte Daten nicht mehr auf
> den Platten landen.

Wenn _ein_ Kabel zu Datenverlusten führt, dann war exakt dieses Kabel
nicht redundant und die gesamte Anlage hatte einen SPOF. Ich würde fast
wetten, daß der Techie das den Schlipsen auch irgendwann mal zu
vermitteln versucht hat, diese aber entweder nicht willens oder nicht in
der Lage waren das zu begreifen oder den Hinweis schlicht ignoriert
haben. Dann wäre die komplette Aktion schlicht unter "Lehrgeld" zu
verbuchen (das wahrscheinlich aber umsonst bezahlt wurde).

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
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