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Re: Redundanz

Von: Erhard Schwenk (eschwenk@fto.de) [Profil]
Datum: 30.06.2008 19:46
Message-ID: <48691c05$0$27437$9b4e6d93@newsspool4.arcor-online.net>
Newsgroup: de.alt.sysadmin.recovery
Florian Laws wrote:
> On 2008-06-30, Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> wrote:
>> Helmut Springer wrote:
>>
>>> Juergen P. Meier <nospam-1984@jors.net> wrote:
>>>>> Und das ist das größte Problem. Lieber ein
Techniker mit weniger
>>>>> Fachwissen, dafür mit mehr Sozialkompetenz, das
bringt sicher ein
>>>>> besseres Gesamtergebnis, sowohl im Betriebsklima als auch im
>>>>> Betriebsergebnis.
>> Falsch. Wenn man solche Techies hat, dann sind die vielleicht sozial-
>> kompatibel, in aller Regel aber in ihrer Kompetenz eher
beschränkt.
>> Gibt Ausnahmen, die sind allerdings selten.
>> Ibs. in großen Läden könnte man es sich
sehr gut leisten, zwischen den
>> richtigen cracks und den "Kunden" eine Schicht einzuziehen, welche
als
>> Mediatoren auftreten. Nennt sich "Spezialisierung" iirc.
>>
>>>> Das kann nur jemand Behaupten, dessen IT bei einem Totalausfall
>>>> fuer den Betrieb nicht Existenzbedrohend ist.
>>> Gerade bei einem Totalausfall brauche ich eher keinen
>>> unkommunikativen Einzelkaempfer.
>> Der "unkommunikative Einzelkämpfer"
hätte Dir u.U. im Vorfeld eine Menge
>> über präventive Wartung und
Fehlerfrüherkennung erzählen können. Wenn Du
>> zugehört hättest.
>
> Hätte er das, unkommunikativ wie er ist?

Hätte er durchaus. Die Frage ist nur, ob der Schlips das auch
hätte
verstehen wollen, denn der Techie wird ihm sicher nicht das Lehrbuch
vorlesen oder bereit sein, ewig über grundlegende fachliche
Zusammenhänge rumzudiskutieren.

Wenn der Techie sagt, die USV muß 25000 VA haben, dann ist das so und
der Schlips soll das gefälligst zur Kenntnis nehmen und so
einkalkulieren, dann passiert da in aller Regel nix schlimmes.

In der Praxis ist es eher so, daß der Schlips lieber nen anderen Schlips
konsultiert, der dann meint, 18000 täten es doch sicher auch auch. Der
Techie wird dann höchstens so lange unter Druck gesetzt, daß doch die
Kosten ach so hoch wären und das alles gar nicht darstellbar sei und er
solle doch mal an seinen Job denken, bis er zähneknirschend klein
beigibt. Um dann am ersten Lastfall genau dafür geköpft zu
werden. Der
den Schlamassel verursachende Schlips hingegen wird so er nicht längst
woandershin verschwunden ist befördert oder schlimmstenfalls bei vollen
Bezügen beurlaubt. BTST.

Der richtige Weg, die Kosten in den Griff zu kriegen, wäre in dem Fall
eher das Einsparen von 50% der Schlipsträger samt ihren ganzen
wichtigtuerischen aber sinnfreien Buzzword-Bingo-Charts, eine 25%ige
Überdimensionierung der USV zwecks Vermeidung späterer
Erweiterungen und
das Einstellen eines zweiten Technikers. Aber das erklär mal nem
Schlipsträger.

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
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