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Tonya Hurley, "Ghostgirl"

Von: Hauke Reddmann (fc3a501@uni-hamburg.de) [Profil]
Datum: 01.11.2009 16:47
Message-ID: <7l5orvF3bk011U1@mid.dfncis.de>
Newsgroup: de.alt.rec.fantasy
So, passend zu Halloween hab ichs weggelesen, obwohl
klar war, das ist 100% Tussibuch.
Wie erkennt man $Tussibuch? Nun, die Protagonistin
wünscht nichts sehnlicher, als cool zu sein und
dazuzugehören, doch ach, die Verhältnisse sind nicht so.
(Hoch ist der Autorin anzurechnen, daß sie eine Alternative in
einem Halbsatz erwähnt: "...oder cool genug, um von allen
gehaßt zu werden". Das war seit jeher mein Lebensmotto :-)
Rein technisch schreibt sogar die von mir hochgeschätzte
Martina Wildner Tussibücher, das ist also im Prinzip
keine Abqualifizierung. Wie sieht es hier aus?
Recht schwarzhumorig, die Protussi verreckt an einem
verschluckten Gummibärchen und wird zum Gespenst...nur
landet sie prompt in einer Gespensterschule, wo die
Coolitätenschwulitäten sich um nichts unterscheiden
von ihrer alten Schule. Wer sich "Gesichter des Todes"
1-239 reingezogen hat, wird auch hier viel Fanservice
finden, allerliebst detailgetreu wird der Horror
beschrieben, ohne je eklig zu werden.

Süß, aber wenig Substanz, wie ein Halloweengummibärchen :-)

Eine Website gips auch - www.ghostgirl.com
--
Hauke Reddmann <:-EX8    fc3a501@uni-hamburg.de
Nur Schufte schuften - Genie genießt.

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