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Re: Martina Wildner, "Michelles Fehler"

Von: Hauke Reddmann (fc3a501@uni-hamburg.de) [Profil]
Datum: 10.10.2008 13:16
Message-ID: <6l8rs3Fb4v2mU1@mid.dfncis.de>
Newsgroup: de.alt.rec.fantasy
Jürgen Lerch <jynwyn@gmx.de> wrote:

> Narnia fand ich allergrößtenteils sehr schön und
> selbst das überkandidelte Ende hat IMHO noch was.
> Und beim Goldenen Kompaß hätte ich mir eigentlich
> nur, nun, ich geb's zu, ein etwas happyeres Ende
> gewünscht.

a) Narnia - kommt natürlich schlecht bei einem Antichristen
wie mir, der Glocken aus Prinzip läutet. Ansonsten aber
als Fantasy OK.
b) Goldener Kompaß - brillant aber kalt. Eiskalt.
Panserbjörnpolararachkalt.
c) *Natürlich* ist "Michelles Fehler" ein Jugendbuch.
Ich lese gerne Jugendbücher, weil man der Jugend nicht
so einfach mit Scheiß kommen kann. (All die von mir so
leidenschaftlich gedissten Werke sind eher Allfamilien-
orientiert!) Übrigens wäre ein Vergleich mit
"Supergute Tage" von Haddis ganz interessant, was ja
auch einen autistischen Protagonisten hat.

--
Hauke Reddmann <:-EX8    fc3a501@uni-hamburg.de
Nur Schufte schuften - Genie genießt.

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