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Re: Archivierung von RAW Daten

Von: Joachim Bussmann (bussmann.spam.eimer@gmx.de) [Profil]
Datum: 25.07.2008 14:50
Message-ID: <6eu0hmF8ejs0U1@mid.uni-berlin.de>
Newsgroup: de.alt.rec.digitalfotografie
Moin Tino,

>> Archivierung: Mehrfach redundant auf Festplatten und DVD-RAM, jeweils
>> RAW-Datei und MD5-Prüfsumme - sobald "bessere" Speichermedien
>> verfügbar werden, wird halt umkopiert. Sporadisch wird mit Hilfe der
>> MD5-Summen der Bestand auf den Medien überprüft.
>
> Dann doch lieber die Dateien mit etwas Redundanz versehen (da gibt's
> einschlägige Tools, die Datensicherungscodes dazulegen). Was nützt es
> mir, zu wissen, dass die Dateien kaputt sind?

Soweit ich weiss, werden die von Dir genannten Verfahren eher fürs
Recover von defekten Medien benutzt ... ich erzeuge Redundanz durch
Verwendung mehrerer, in Art und Alter unterschiedlicher Medien-Sätze.

Ich schätze das Verfahren mit einer Prüfsumme je Datei wegen seiner
Einfachheit und Flexibilität: Art des Mediums oder Dateisystems ist
egal, unmittelbar nach dem Kopieren kann ich überprüfen, ob es
geklappt hat, Verzeichnisstruktur spielt kein Rolle etc.

Mir genügt es tatsächlich im Moment, wenn ich rechtzeitig merke, wann
ein Medien-Satz anfängt auszufallen ... ich kann dann frühzeitig mit
Hilfe eines anderen Medien-Satzes auf neuen Medien eine weitere Kopie
machen. Die Wahrscheinlichkeit, daß alle Medien-Sätze gleichzeitig
ausfallen, halte ich für *sehr* gering.


> Ich seh' schon Deinen Urgroßenkel in 100 Jahren dasitzen mit einer
> VM-Kaskade: VM(2080) -> VM(2050) -> VM(2018) -> VMware -> Deine
> Umgebung. B-)

ROTFL, schonmal ausprobiert? Macht Spaß: Man nehme 'nen XP, starte
darin eine VM, in der man via RemoteDesktop einen dritten Rechner ins
Spiel bringt, und starte dann dort wieder eine VM :-))


Gruss
Joachim

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