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Re: Archivierung von RAW Daten

Von: Ralph Aichinger (ralph@mail.pangea.at) [Profil]
Datum: 25.07.2008 18:03
Message-ID: <g6ctfk$md$1@newsreader2.utanet.at>
Newsgroup: de.alt.rec.digitalfotografie
Uwe Schröder <usch2000@nurfuerspam.de> wrote:
> Um die Prüfsumme zu prüfen, mußt du die Datei
vom Medium lesen. Wenn
> sie sich überhaupt lesen läßt, dann ist sie
auch (fast) mit Sicherheit
> in Ordnung, denn statistisch würde nur jeder 4294967296ste
Lesefehler
> nicht durch die CRC-Logik des Laufwerks erkannt. Hattest du auf deinen
> Medien schon 4 Milliarden Lesefehler? ;-)

Z.B. gegen Fehler beim Umkopieren wie Dateien die irgendwo in der
Haelfte abgebrochen sind, weil das Dateisystem voll war o.ae. Ja,
ist mir schon mal passiert.

Oder gegen einen Fehler des Ausleserechner/das Auslesebetriebssystem/
das Schreibprogramm etc.

Versteh mich nicht falsch, ich bin kein Datensicherheitsneurotiker,
der jedes Byte am liebsten in Steinplatten meisseln wuerde, um es
fuer die naechsten 3000 Jahre zu sichern. Aber wenn man sich die
Muehe schon macht, und z.B. Skripte schreibt, dann finde ich es
schon sinnvoll eine MD5-Summe einzubauen. Das kostet nur minimal
Zeit und fast keinen Platz, ermoeglich aber eine Integritaets-
ueberpruefung end-to-end.

Auch bei der Uebertragung uebers Internet ist das schon sinnvoll.
Ich hab schon mal erlebt, dass ein Image von einer Linux-CD
nach dem Download nicht funktioniert hat -- und tatsaechlich, die
MD5SUMS haben nicht gestimmt.

/ralph

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